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17.03.2016

Nagelsmann vor HSV: "Hoffen, dass unsere Idee aufgeht"

Nächste Ausfahrt Hamburg. Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Wolfsburg wollen Julian Nagelsmann und sein Team beim Hamburger SV den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt machen und den Aufwärtstrend bestätigen. Beim Gastspiel an der Elbe trifft die TSG auch auf alte Bekannte: die Ex-Hoffenheimer Sven Schipplock und Michael Gregoritsch. achtzehn99.de blickt voraus.

Julian Nagelsmann über ...

... den Gegner.

Der HSV ist sehr schwer zu bespielen, und seit Bruno Labbadia dort ist, hat sich die Mannschaft stabilisiert. Wir müssen top vorbereitet sein, um ein gutes Spiel machen zu können. Wir haben eine Idee entwickelt und hoffen, dass die am Samstag aufgeht. Egal, ob auswärts oder zu Hause – es kommt auf die Art und Weise an, wie wir auftreten.

... das Personal.

Pirmin Schwegler ist verletzt, ansonsten sind soweit alle verfügbar, und wir hoffen, dass wir aus vielen Spielern auswählen können. Bei Tobias Strobl müssen wir schauen. Wenn er das Training gut verkraftet, ist er eine Option. Ob Nachwuchsspieler dabei sind, kommt auf die aktuelle Situation an und ob es Sinn macht und uns weiterbringt.

... die sportliche Situation I.

Das Spiel beim VfB war ein Ausrutscher, und wir haben bisher auch nicht nur Glanzstücke abgeliefert. Aber wir haben an unserer Philosophie gearbeitet. Wir wollen Freude auf den Platz bringen. Und wenn wir Spiele gewinnen, ändert sich auch die Tabelle, denn jeder Sieg macht etwas mit dem Kopf. Ein bisschen hat sich schon getan, aber noch nicht so viel, wie wir möchten.

... die sportliche Situation II.

Ich bin derselbe glückliche Mensch wie vorher. Ich weiß, dass ich einen tollen Job habe. Abends im Auto lache ich und sage: So schlecht hast du es nicht erwischt. Aber nach der Fußballlehrerausbildung ist es wichtig, auch bei mir wieder ein paar Prozent draufzupacken. Da ist die Pause ganz gut. Dann kann ich endlich mal die Urkunde an die Wand nageln.

Die bisherigen Duelle:

Die Bilanz im direkten Vergleich ist ausgeglichen. Beide Teams gingen je sechs Mal als Sieger vom Platz, drei Mal wurden die Punkte geteilt. Das Torverhältnis spricht klar für "Hoffe" - 26:15. Das liegt vor allem an drei Spielen: Im April 2010 setzte sich die TSG zuhause mit 5:1 durch, im April 2012 gab es ein 4:0 in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena und im August 2013 gab es ein 5:1 in Hamburg. Das ist der bisher einzige Hoffenheimer Sieg in der Hansestadt. Nr. 2 wäre doch ganz nett.

Die Form des Gegners:

Aus den vergangenen sechs Spielen holte der HSV acht Punkte, verlor zwei Mal, holte zwei Siege und spielte zwei Mal unentschieden. Auffällig ist: die Hamburger punkten vor allem zuhause im Volksparkstadion. Die bisher letzte Niederlage gab es dort Ende Januar beim 1:2 gegen den FC Bayern. Seither: zwei Siege, zwei Remis.

Das Schlüsselduell:

Oliver Baumann und Rene Adler werden sich auf dem Platz wohl nicht begegnen, entscheidenden Einfluss auf die Partie haben die beiden Torhüter dennoch. Sowohl die Nummer 1 der TSG als auch der Hamburger Keeper spielen eine starke Saison und gehören laut "Kicker"-Noten zu den besten ihres Fachs. Wer organisiert seine Defensive besser, wer hält den einen Unhaltbaren? Fragen, die über Sieg oder Niederlage entscheiden können...

 

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