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U23
31.03.2016

Mit geballter Offensivkraft ein Topteam schlagen

Eines ihrer erklärten Ziele für die Restrückrunde kann die U23 schon am Samstag erreichen. Endlich will die Mannschaft von Trainer Marco Wildersinn mal ein Team von ganz oben schlagen. Mit dem 1.FC Saarbrücken kommt nun ein solches Kaliber ins Dietmar-Hopp-Stadion.

Genau genommen hat das Regionalligateam der TSG sogar in den nächsten vier Spielen die Chance, mal ein Team von oben zu schlagen. Denn mit Eintracht Trier, Hessen Kassel und Kickers Offenbach gehören auch die drei Gegner nach Saarbrücken in die Kategorie Topteams. In der Hinrunde war die Wildersinn-Truppe schon mehrmals kurz vor einem Sieg gegen einen Großen. Nun soll es so weit sein. „Das ist nach wie vor unser Ziel und daher auch Thema in der Kabine“, sagt Wildersinn, der ein gutes Gefühl für den ersten Saisonsieg gegen ein Team von ganz oben hat. „Wir haben uns im Laufe der Saison immer weiter entwickelt. Von daher glaube ich schon, dass wir jetzt mal dran sind.“

Gleichzeitig warnt der TSG-Coach aber vor den Saarbrückern. Nach seiner kleinen Schwächephase ließ der Ex-Bundesligist zuletzt mit einem Sieg gegen die SV Elversberg und einem Unentschieden gegen Tabellenführer Waldhof Mannheim aufhorchen. Wildersinn erwartet, dass die Saarländer daher voller Selbstvertrauen nach Hoffenheim kommen. Über die Qualitäten des Teams von Trainer Taifour Diane ist sich der U23-Trainer im Klaren: „Das ist eine erfahrene Mannschaft mit großer individueller Klasse. Aber wir wissen sie gut einzuschätzen.“

Stürmer im neuen Jahr besonders treffsicher

Klasse hat zuletzt jedoch auch sein eigenes Team bewiesen. Noch ungeschlagen im Jahr 2016 stellt die TSG aktuell die beste Offensive der Liga. „Es war unser Ziel, torgefährlicher zu werden, und entsprechend oft war das auch Trainingsinhalt“, erklärt Wildersinn. Mit ihren 53 Toren in erst 24 Spielen hat „Hoffe zwo“ schon jetzt deutlich mehr Tore erzielt als in der kompletten letzten Saison. Damals waren es 44 Treffer in 34 Spielen.

Für Wildersinn ist die Leistungsexplosion seiner Mannschaft keine große Überraschung: „Die Spieler aus der letzten Saison haben jetzt noch ein Jahr mehr Erfahrung. Außerdem haben wir mit Felix Lohkemper einen torgefährlichen Spieler hinzubekommen. Und dass sich die Mannschaft als Ganzes verbessert hat, ist natürlich auch von Vorteil." Besonders freut sich der Trainer darüber, dass sich seine Stürmer in der Rückrunde noch treffsicherer zeigen. Lohkemper (Bild rechts) erzielte in den fünf Partien in diesem Jahr vier Treffer, Lucas Röser traf vor seiner Gelbsperre in drei Spielen hintereinander, und auch Benjamin Trümner knipste in diesem Jahr schon zwei Mal.

Trio wieder einsatzbereit

Mit der geballten Offensivkraft soll es nun also auch endlich gegen ein Topteam mit einem Sieg klappen. Personell sieht es im Vergleich zum vergangenen Spiel in Bahlingen etwas besser aus. Benedikt Gimber ist von der U19-Nationalmannschaft zurück und ebenso wieder einsatzbereit wie Yannick Thermann (Bild links) nach seiner Verletzungspause und Lucas Röser nach seiner Gelbsperre.

Fehlen werden allerdings Rechtsverteidiger Jannik Dehm, der gegen Bahlingen seine fünfte Gelbe Karte gesehen hat, sowie Maximilian Waack, der krank ist. Jesse Weippert, Bahadır Özkan und Pelle Jensen fallen nach wie vor verletzungsbedingt aus. Russell Canouse und Barış Atik haben die Woche über mit dem Bundesligateam trainiert. Bei ihnen entscheidet sich erst kurzfristig, ob sie am Wochenende im Profi- oder im U23-Kader stehen.

 

TSG 1899 Hoffenheim II – 1.FC Saarbrücken
Samstag, 2. April, 14 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion

 

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