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FRAUEN
03.03.2016

Martina Moser: „Es ist noch nichts verloren“

Mit dem Schweizer Nationalteam kämpft TSG-Spielführerin Martina Moser in den Niederlanden momentan um den letzten europäischen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2016. Zum Auftakt verlor das Team von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg gegen Gastgeber Holland mit 3:4. Wir sprachen mit Martina Moser über den Turnierstart und den nächsten Gegner Schweden.

Hallo Martina! Am Sonntag ging es für dich direkt von Leverkusen in die Niederlande zum Quali-Turnier. Wie hast du die ersten Tage erlebt?

Martina Moser: Es war schön, wieder zum Nationalteam zu reisen. Wir haben ein schönes Hotel, das Essen ist gut und die Chance zu haben, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, ist gigantisch. Am Montag lag die Konzentration auf der Regeneration, am Dienstag standen die Videoanalyse und das Abschlusstraining auf dem Programm. 

Das erste Spiel habt ihr knapp gegen die Niederlande verloren. Wie lief die Partie aus deiner Sicht?

Moser: Wir haben das Spiel sehr gut begonnen und sind früh in Führung gegangen. Danach haben wir uns ein wenig zurückgezogen und den Zugriff verloren. Dazu kam der etwas unglückliche Elfmeter, den wahrscheinlich auch nicht jede Schiedsrichterin pfeift. Nach der Pause haben wir die Niederlande dann wieder früher unter Druck gesetzt, was uns gut gelungen ist. Die drei Gegentore innerhalb von sechs Minuten haben uns das Genick gebrochen. Allen Toren gingen Fehler von uns voraus, die die Niederlande eiskalt ausgenutzt haben. Doch auch danach haben wir nicht aufgegeben und haben weitere gute Möglichkeiten heraus gespielt, sodass wir auf 3:4 verkürzen konnten. Am Ende fehlte uns das nötige Quäntchen Glück für ein Unentschieden.

Ihr steht gegen Schweden nun bereits unter Zugzwang. Wie schätzt du den nächsten Gegner ein? 

Moser: Natürlich haben wir uns den Turnierstart anders vorgestellt. Doch das Schöne ist, dass noch nichts verloren ist und wir mit einem Sieg gegen Schweden wieder im Rennen wären. Schweden ist eine sehr gute und erfahrene Mannschaft. Das letzte Duell gegen sie konnten wir für uns entscheiden und ich hoffe, dass wir dort anknüpfen und sie nochmals besiegen.

Wie geht ihr das wichtige Spiel an? An welchen Stellschrauben müsst ihr noch drehen?

Moser: Wir werden den Gegner analysieren, um bestmöglich vorbereitet zu sein und zu wissen, was auf uns zukommt. Wir dürfen uns im Spielaufbau keine Fehler erlauben und müssen defensiv kompakter agieren, damit wir dem Gegner die Räume eng machen. Offensiv müssen wir wieder mehr Bewegung ohne Ball haben und den Schwedinnen unser Kombinationsspiel aufzwingen.

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