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09.03.2016

Mark Uth: "Ich haue einfach mal drauf"

Die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena entwickelt sich langsam aber sicher zum Lieblings-Stadion von Mark Uth - drei Tore erzielte der Stürmer in den vergangenen beiden Heimspielen. Nächste Möglichkeit für Tore? Samstag gegen Wolfsburg. Zuvor spricht er mit achtzehn99.de über Tore, den Gegner und den Kampf um den Klassenerhalt.

Am Dienstag musstest du im Training etwas kürzer treten. Was kannst du uns zu deinem Oberschenkel sagen?

Mark Uth: Ich habe mir im Spiel in Stuttgart eine Prellung geholt. Das ist schmerzhaft, aber da muss ich dann auch durch. Es kann nichts Schlimmeres passieren, also trainiere ich wieder mit der Mannschaft. Für Samstag ist das kein Problem.

Kurzer Rückblick - was ging in Stuttgart schief?

Uth: Einiges. Das hat vorne angefangen und sich durch alle Mannschaftsteile gezogen. Wir haben unsere Gegenspieler nicht richtig angelaufen, haben unser Pressing nicht durchgezogen und uns nicht gegenseitig abgesichert. Wir haben das am Sonntag aufgearbeitet und müssen aus den Fehlern lernen. Stuttgart hat das auf der anderen Seite sehr gut gemacht und vor allem die Konter gut ausgespielt - am Ende steht dann die 1:5-Niederlage. Wir hatten uns das alle anders vorgestellt.

Jetzt geht der Blick nach vorn. Wolfsburg kommt nach Sinsheim. Was erwartest du von der Partie?

Uth: Von uns erwarte ich eine Reaktion. So wie gegen Stuttgart geht es nicht. Wir haben etwas gutzumachen und das wollen wir auch. Es ist wichtig, dass wir punkten. In der Bundesliga kann jeder jeden schlagen. Wir können dieses Spiel gewinnen, wenn wir unseren Plan auf den Rasen bringen.

Ist es ein Vorteil, dass die "Wölfe" am Dienstagabend in der Champions League ran mussten?

Uth: Ein Spiel in der Champions League ist natürlich anstrengend und die Regenerationszeit wird etwas kürzer, aber der Wolfsburger Kader ist sicherlich breit genug, um das abzufangen. Zudem haben sie das Viertelfinale erreicht  - das dürfte ihnen emotional Auftrieb geben. Ich hoffe dennoch, dass wir eine gewisse Müdigkeit bei Wolfsburg ausnutzen können. Ein kleiner Vorteil könnte es also sein.

Ihr peilt den dritten Heimsieg nacheinander an. Welche Bedeutung hätte das - für die Tabelle und den Kopf?

Uth: Jeder Punkt ist für uns wichtig. Wir wollen diesen Heimsieg. Die TSG-Fans haben uns gegen Augsburg und Mainz überragend unterstützt und wir wollen etwas zurückgeben. Ich hoffe, dass uns die Fans auch am Samstag ein Stück weit beflügeln. Im Kampf um den Klassenerhalt müssen wir den Heimvorteil nutzen und punkten.

Seit Julian Nagelsmann Chef-Trainer ist, läuft es bei der TSG besser. Was hat er für dich persönlich bewirkt?

Uth: Er schenkt mir Vertrauen, sagt, dass ich mutig sein soll, dass ich Fehler machen darf, dass ich etwas riskieren soll. Ich spiele befreiter auf und habe mehr Selbstvertrauen. Er hat mich gegen Mainz gebracht und ich konnte gleich zwei Tore machen - damit ist das Selbstvertrauen gewachsen. Ich denke nicht mehr so viel nach, sondern mache einfach. Nur wer den Abschluss sucht, kann treffen. Ich haue jetzt auch einfach mal auf die Kiste drauf.

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