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CAMPUS
07.11.2015

U19 bleibt in der Erfolgsspur

Nach ihrer fünfwöchigen Punktspielpause hat die U19 in der Bundesliga Süd/Südwest wieder nahtlos in die Spur gefunden. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann brannte gegen die SpVgg Greuther Fürth in der ersten halben Stunde ein kleines Feuerwerk ab, gewann verdient mit 3:1 (3:1) und festigte ihren zweiten Tabellenplatz.

Johannes Bühler, der sich vor knapp zwei Monaten ausgerechnet bei seinem ersten U19-Länderspieleinsatz am Ellbogen verletzt hatte, kehrte auf der für ihn ungewohnten Linksverteidigerposition in die Startelf zurück und war nach elf Minuten gleich mal an der Führung beteiligt, als er ein Zuspiel aus dem Mittelfeld für Meris Skenderović ablegte und der zum 1:0 vollstreckte. Gerade erst aus Chile zurückgekehrt, war es für den U17-WM-Teilnehmer bereits der neunte Saisontreffer.

Die TSG hatte die Partie zu diesem Zeitpunkt klar im Griff und führte die Fürther mit ihrem überfallartigen Direktspiel phasenweise vor. Johannes Bender legte kurz nach der Führung für den aufgerückten Johannes Kölmel auf, der trocken zum 2:0 einschob (17.). Die Nagelsmann-Elf blieb am Drücker und legte durch Robert Janickis Lupfer, der vom Innenpfosten ins Netz trudelte, schon in der 25. Minute das 3:0 nach. „Die ersten 30 Minuten waren sehr gut, unser Offensivkonzept ist voll aufgegangen“, lobte der Coach.

Zu diesem Zeitpunkt stand für das „Kleeblatt“ Schlimmeres zu befürchten, doch nach gelungener Kombination kamen die Fürther durch Patrick Sontheimers Treffer wieder zurück. „In der Szene verhalten wir uns viel zu passiv, kommen in keinen Zweikampf und laden den Gegner zum Anschlusstreffer ein“, ärgerte sich Nagelsmann.

Im zweiten Abschnitt änderte Nagelsmann die Grundordnung, allerdings schafften es seine Jungs nicht mehr so eindrucksvoll wie zu Beginn, Bälle zu halten und an vorderster Front Zugriff zu bekommen. Die Franken mussten dem Spielstand geschuldet mehr Risiko gehen und gestalteten die Partie ausgeglichener, ohne aber zu nennenswerten Chancen zu kommen. Schade, dass Bender, der eine Offensivaktion mit einem feinen Trick im Mittelfeld einleitete, am Ende eines sehenswerten Spielzugs nur knapp verzog.

„Insgesamt war das schon sehr gut“, war Nagelsmann trotz ereignisarmer und torloser zweiter Hälfte durchaus zufrieden: „Dass es in 90 Minuten Schwankungen gibt, ist im Jugendfußball völlig normal.“

Dadurch, dass Spitzenreiter TSV 1860 München beim 0:0 zu Hause gegen Schlusslicht Darmstadt 98 erstmals in dieser Saison den Platz nicht als Sieger verließ, haben die Hoffenheimer den Abstand auf Platz eins mit einem Spiel in der Hinterhand auf vier Zähler verringert. Der Vorsprung auf den dritten Rang, den nun der FC Bayern belegt, ist sogar auf sechs Punkte angewachsen.

TSG 1899 Hoffenheim – SpVgg Greuther Fürth 3:1 (3:1)
Hoffenheim: Kobel – Bühler (55. Pander), Kölmel, Lorenz, Stüber, Beck, Janicki (65. Galstyan), Posch, Bender, Skenderović (75. Teufel), Çevik (50. Wähling).
Fürth: Kowalewski – Enzingmüller (71. Egerer), Reislöhner, Sollfrank, Raum, Baldauf, Schimm, Pex, Jost, Sontheimer, Scherer (75. Arslan).
Tore: 1:0 Skenderović (11.), 2:0 Kölmel (17.), 3:0 Janicki (25.), 3:1 Sontheimer (31.). Zuschauer: 250. Schiedsrichter: Luka Gille (Sinzheim). Karten: Gelb für Pander, Teufel / Baldauf, Schimm.

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