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FRAUEN
16.11.2015

2. Bundesliga: Siebter Saisonsieg gegen Würzburg

Das Siegen geht weiter. Auch am 7. Spieltag ließ sich die zweite Mannschaft der TSG nicht stoppen und gewann gegen den ETSV Würzburg mit 2:1 (1:1). Maxi Rall glich die Führung der Gäste kurz vor der Pause aus, in der zweiten Halbzeit sorgte Ricarda Schaber mit einem Freistoß aus 25 Metern für den verdienten Sieg. Die TSG liegt weiter ohne jeden Punktverlust drei Zähler vor Borussia Mönchengladbach auf Platz eins.

Die TSG kam nur schwer ins Spiel. Würzburg verteidigte geschickt und tauchte auch häufig in der Hoffenheimer Hälfte auch. Torchancen gab es aber praktisch keine. Als sich schon alle auf ein 0:0 zur Pause einstellten, wurde es noch turbulent. In der 41. Minute spielte Würzburg einen langen Ball nach vorne, die Situation war eigentlich völlig harmlos, doch plötzlich stand Nicole Kreusser frei vor dem Tor und verwandelte unhaltbar für die diesmal im Tor stehende Melanie Döbke. Mit dem Rückstand waren die Gastgeberinnen sofort wach. Kurz vor dem Pausenpfiff landete ein Ball bei Maxi Rall, die im Strafraum noch eine Abwehrspielerin umkurvte und einschoss. Zwei weitere große Chancen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte blieben ungenutzt.

Nach der Pause hatte die TSG mit dem Gegner keine Probleme und spielte sich viele Chancen heraus. Leonie Keilbach verpasste gleich zwei Mal das Führungstor, immer wieder war ein Fuß der Würzburgerinnen im letzten Moment dazwischen. Schließlich war es Ricarda Schaber, die ihr Team mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern erlöste. Der Ball schien nicht ganz unhaltbar zu sein.

Klare Überlegenheit in Halbzeit zwei

Die TSG drängte auf die Entscheidung. Die Außenbahnen bei Würzburg waren häufig ganz offen, was das Team von Siegfried Becker und Lena Forscht immer wieder für gefährliche Angriffe nutzte. Die für Sarai Linder eingewechselte Annika Eberhardt hatte zwei Großchancen, doch es blieb beim 2:1. Erfreulich war das Comeback von Leonie Pankratz, die nach langer Pause durch eine Achillessehnenverletzung erstmals wieder auf dem Rasen stand. Sie hielt 90 Minuten durch und setzte in der zweiten Halbzeit auch einige Akzente nach vorne.

Stimmen zum Spiel:      

Trainer Siegfried Becker: „Wir sind sehr schwer ins Spiel gekommen. Die erste Halbzeit war sehr zerfahren. Nach dem Rückstand war unsere Mannschaft sofort hellwach. Maxi Rall hat ihre Leistung mit dem Ausgleich gekrönt. In der zweiten Halbzeit hatte Würzburg keine Torchance mehr, wir dagegen eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Deshalb ist der Sieg verdient. Wir erarbeiten uns derzeit das Glück. Ich wusste, dass die letzten drei Spiele (Sindelfingen, Aachen, Würzburg) schwer werden, neun Punkte sind optimal. Die Gegner hängen sich gegen uns besonders rein. Es kann niemand erwarten, dass wir wie Köln im Vorjahr durch die Liga marschieren.“

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