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AKADEMIE
22.10.2015

DFB beeindruckt von Top-Bedingungen in Akademie

Zwei Tage lang war eine Abordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Hoffenheim und Zuzenhausen zu Gast, um sich im Rahmen der Eliteschulzertifizierung ein Bild von den Gegebenheiten in der achtzehn99 AKADEMIE zu machen. Dabei ging es dem Leiter der Nachwuchsförderung beim DFB, Frank Engel, vor allem um das Zusammenspiel zwischen Schule und Sport.

„In der achtzehn99 AKADEMIE herrschen Top-Bedingungen, und die Kollegen machen hier eine sehr engagierte Arbeit“, sagte Engel am Ende seines Besuchs. Zuvor hatte er sich gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Michael Pabst und Claus Junginger vom „Anpfiff-ins-Leben“-Team Sina Schiele, Martin Schenk, Marcel Metz und Katharina Kurzenberger alle Standorte der Akademie in Hoffenheim und Zuzenhausen zeigen lassen. Auch den Footbonauten im Trainingszentrum nahm die DFB-Delegation unter die Lupe.

Bei einem Besuch der Max-Weber-Schule in Sinsheim stand dann das schulische Umfeld der Hoffenheimer „Eliteschüler“ im Fokus. Mit dem Wilhelmi-Gymnasium, der Kraichgau Realschule, der Albert-Schweitzer-Schule, der Theodor-Heuss-Schule und der Friedrich-Hecker-Schule gehören fünf weitere Bildungseinrichtungen zum Sinsheimer Eliteschulverbund, den die TSG und der Anpfiff ins Leben e.V. komplettieren.

„Ein sehr fruchtbarer Austausch“

Die „Eliteschüler“ werden ein- bis zweimal pro Woche für Trainingseinheiten am Vormittag abgestellt und arbeiten die verpassten Unterrichtsinhalte dann nach. Somit sind eine optimale sportliche Weiterentwicklung und schulische Förderung gewährleistet. „Die Eliteschule ist ein Erfolgsmodell, zu dem es keine Alternative gibt“, sagte Engel, der unter anderem darauf verwies, dass 57 Prozent der Spieler, die im vergangenen Jahr in Brasilien den WM-Titel holten, früher eine „Eliteschule“ besucht haben.

In der Akademie wissen die Verantwortlichen die Vorteile der Kooperationen mit den Schulen ebenfalls zu schätzen. Der Besuch der DFB-Delegation kam daher auch beim Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Dirk Mack, gut an: „Das war ein sehr fruchtbarer Austausch. Wir sind ständig bemüht, unsere Kooperationen im Eliteschulverbund zu optimieren, und dafür waren diese zwei Tage ein wichtiger Schritt.“

Beim abschließenden Feedback-Gespräch mit Vertretern der sechs „Eliteschulen“ wurde klar, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen den Schulen und der Akademie gewünscht ist. Engel regte außerdem die Einrichtung von Sport-Leistungskursen an, damit die „Eliteschüler“ unter anderem auch in Sporttheorie geschult werden.

Nächster DFB-Besuch in drei Jahren

Am Ende der beiden Tage waren alle Beteiligten zufrieden mit dem, was sie gesehen und gehört hatten. „Wir gehen hier mit sehr vielen positiven Eindrücken raus“, sagte Engel. Dass die Kommunikation mit dem DFB und vor allem auch mit den Schulen elementar für den reibungslosen Ablauf innerhalb des Eliteschulverbunds ist, betonte „Anpfiff-ins-Leben“-Mitarbeiter Martin Schenk: „Das Allerwichtigste ist, dass dann man sich austauscht – auch um die gegenseitige Akzeptanz zu fördern.“

Frank Engel und seine Mitarbeiter werden die Eindrücke aus dem Sinsheimer Eliteschulverbund nun auswerten und darüber entscheiden, ob der Name „Eliteschule“ in Hoffenheim auch in den nächsten drei Jahren geführt werden darf. Erst dann steht der nächste Besuch des DFB an.

 

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