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PROFIS
18.09.2015

Die Stimmen zum Spiel bei Mainz 05

Das sagten die Beteiligten bei TSG und FSV nach der Hoffenheimer 1:3-Niederlage am 5. Bundesliga-Spieltag in der Mainzer Coface Arena.

Markus Gisdol: Die Situation ist für alle ungewohnt. Wir haben zu Beginn ein gutes Spiel gemacht. Uns fehlen die Ergebnisse und das Selbstvertrauen. Das können wir nur durch harte Arbeit wieder bekommen. Es geht jetzt Schlag auf Schlag gegen Dortmund und Augsburg weiter. Wir haben keine Zeit, Trübsal zu blasen. Wir müssen nach vorne schauen. Das 1:0 war ideal. So wollten wir das machen. Vor dem Ausgleich haben wir Malli zu viel Platz gelassen. Und dann können wir aktuell nach einem Rückstand nicht zurückkommen.

Martin Schmidt: Wir wussten, dass wir viele zweite Bälle und Zweikämpfe gewinnen müssen. Das habe ich dem Team immer wieder gesagt. Das haben wir von Anfang an sehr gut gemacht. Wir haben die meisten Zweikämpfe gewonnen - das war extrem wichtig. Wir haben verdient gewonnen.

Pirmin Schwegler: Ich weiß nicht, was ausschlaggebend war. Wir sind gut ins Spiel gekommen, fressen aber zu einfache Tore. So mussten wir dann wieder hinterherlaufen. Es ist schwer in die Saison zu finden. Aktuell fehlt uns das Vertrauen. Wir müssen jede Woche Erklärungen suchen. Das ist extrem schwierig. Wir müssen das wieder aufarbeiten und von Neuem beginnen. Wir haben eine schwere Last zu tragen. In der zweiten Halbzeit sind wir eingebrochen. Wir kommen nur zusammen da raus und dürfen die Köpfe nicht hängen lassen. Jetzt wird sich zeigen, wer Eier in der Hose hat.

Kevin Volland: Die Fans wollten wissen, was los ist. Es fehlt ein Quäntchen Glück. Ich kann das 2:1 machen. Wir haben gekämpft, sind gelaufen, aber es fehlt bei allen am Selbstvertrauen. Uns gelingt nichts. Wir müssen hart arbeiten, um da gemeinsam wieder rauszukommen. Hinten lassen wir zu viele Chancen zu. Yunus Malli nimmt sich das Ding und haut ihn rein – das ist der Unterschied. Wir müssen gegen Dortmund alle miteinander wieder alles versuchen. Sie haben einen brutalen Lauf – das wird sehr schwer. Wir müssen den Fans etwas zurückgeben.

Christian Heidel: Die Mannschaft mit dem etwas größeren Willen hat gewonnen. Über den Rückstand war ich schockiert, aber wir haben verdient gewonnen. Die Jungs haben einen tollen Charakter und passen super zusammen – das wissen wir.

Yunus Malli: Das hat heute natürlich großen Spaß gemacht. Ein Sieg mit drei eigenen Toren, das war schon super. Das Gefühl, wie mich die Fans gefeiert haben, ist unbeschreiblich. Ich liebe es, mit ihnen auf dem Zaun zu feiern. Der Schiedsrichter hat mir den Ball angeboten. Ich werde einen Platz zuhause finden.


 

 

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