Alle Ergebnisse
PROFIS
06.08.2015

Markus Gisdol: "Die Vorfreude auf die Saison überstrahlt alles"

Endlich geht es wieder los. Pflichtspiel-Auftakt der Saison 2015/16. Die TSG muss in der ersten DFB-Pokal-Runde zu Zweitligist TSV 1860 München. Kein leichter Einstieg, aber bei Chefcoach Markus Gisdol und dem Team überwiegt die Vorfreude auf den Start. achtzehn99.de blickt voraus.

Markus Gisdol über ...

... den Gegner

1860 hat uns gegenüber den Vorteil, schon seit zwei Wochen im Spielrhythmus zu sein. Sie haben bereits zwei Pflichtspiele in der Liga absolviert. Und auch, wenn sie die beiden verloren haben - wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen. Diese Problematik wird nicht aufkommen, denn wir wollen in die 2. Runde einziehen. Die Münchner haben selbst zwar noch kein Tor erzielt, in der Defensive sind sie aber stark. Beide Gegentore fielen nach Standards, aus dem Spiel heraus haben sie also noch kein Tor bekommen.

... das Personal

Die personelle Situation ist sehr komfortabel. Einzig hinter Mark Uth steht noch ein Fragezeichen. Bei ihm müssen wir abwarten, ob er vor dem Spiel noch am Mannschaftstraining teilnehmen kann. Die Chancen auf einen Einsatz stehen gerade 50/50. Ansonsten sind alle Spieler fit und ich habe mich gefreut, dass alle so viel Gas gegeben haben und sich für den Kader empfehlen. Auch die jungen Nachwuchsspieler aus der achtzehn99-Akademie haben es gut gemacht, die Belastungen gut weggesteckt. Wir werden den einen oder anderen sicher mal in der Bundesliga sehen.

... die sportliche Situation I

Die erste Runde bei einem Zweitligisten zu spielen und gegen eine Mannschaft, die bereits im Wettkampfmodus ist - für uns könnte es in der 1. Runde kaum schwieriger sein. Aber ich bin guter Dinge, denn wir stehen zum jetzigen Zeitpunkt schon gut da. Natürlich dauert es noch, bis alles so ist, wie wir es uns wünschen. Aber mit dem, was wir bisher erreicht haben, können wir zufrieden sein. Der Auftritt des Teams in den vergangenen Wochen verspricht viel, es gibt Dinge, die mich motivieren. Momentan überstrahlt die Vorfreude auf die Saison alles.

... die sportliche Situation II

Wir sind noch dabei, das Team neu zu formen. Die Spieler haben es uns allerdings einfach gemacht. Denn jeder Einzelne hat seinen Beitrag dazu geleistet und versucht, sich in den Vordergrund zu spielen. Zwei Tage vor dem ersten Pflichtspiel haben wir schon einige Spieler im Kopf, die in der Startelf stehen werden. Wer das ist, verraten wir noch nicht. Im Vergleich zur Vorsaison wird sich in der Defensivreihe einiges tun und auch in der vordersten Reihe. Die einzige Konstante wird wohl die Sechserposition sein.

 

Die bisherigen Duelle:

Zweimal begegneten sich beide Mannschaften bisher in Pflichtspielen. In der Saison 2007/08 in der zweiten Liga. Die TSG gewann 1:0 in München, die Münchener 3:0 in Hoffenheim. Die Aussagekraft dieser Daten? Knapp über der Grasnarbe. Auch ein 4:1-Testspielsieg der TSG im Januar 2014 bringt die statistische Basis nicht gerade um Meilen voran.

 

Die Form des Gegners:

Zweimal liefen die "Löwen" in dieser Saison in der zweiten Liga auf. Zweimal verließen sie das Feld als Verlierer. Zweimal stand es nach 90 Minuten 0:1. Beide Gegentreffer fielen nach Standardsituationen (Ecke, Elfmeter). Am vergangenen Wochenende bei der Heimpleite gegen den SC Freiburg zeigten die "Sechziger" aber eine gute Leistung. Dabei standen sie vor allem in der Defensive sehr gut und ließen gegen den spielstarken SCF nur sechs Torschüsse zu. Ein Bollwerk, das die TSG in der Allianz Arena knacken muss.

 

Das Schlüsselduell:

Die "Löwen" gaben sich vor allem gegen den SC Freiburg angriffslustig. Das Team von Trainer Torsten Fröhling setzte die Südbadener früh unter Druck und erzwang häufig Ballverluste in des Gegners Hälfte. Pressing ist das Zauberwort, das sich auch die TSG vor der neuen Saison wieder auf die eigene Vereinsfahne geschrieben hat. Die Frage wird also sein, wer den Ton angeben, wer den Stil bestimmen und damit die Oberhand gewinnen kann.

Daten & Fakten zum Spiel »

Jetzt Downloaden!
Seite Drucken nach oben