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21.07.2015

Mark Uth: "Wird ein großes Erlebnis" - #tsginnorge

Mark Uth wurde in Köln geboren, schaffte in den Niederlanden den Durchbruch und spielt seit 1. Juli für die TSG. Mit achtzehn99.de spricht der Neuzugang über seine Wurzeln, seinen Werdegang, die Bundesliga und den Hammerauftakt der TSG.

Mark, was ist "ne echte kölsche Jung"?

Mark Uth: Ich, könnte man sagen. Köln ist eine tolle Stadt; ich wurde dort geboren und bin dort aufgewachsen. Dazu spreche ich schon ein bisschen Kölsch und bin ein großer Karnevals-Fan. Das gehört dazu. Köln ist Karneval. Ich fühle mich immer sehr wohl, wenn ich dort bin.

Mit 20 hast du Köln in Richtung Niederlande verlassen...

Uth: Das war ein großer Schritt. Ich stand erstmals auf meinen eigenen Beinen. Zuvor hatte ich noch bei meinen Eltern gewohnt, dann hatte ich eine eigene Wohnung, einen eigenen Haushalt. Das war natürlich eine Umstellung, für die ich ein bisschen Zeit gebraucht habe. Und auf dem Platz lief es zu Beginn auch nicht so gut. Aber das hat mich stärker gemacht. Ich hatte drei gute Jahre in den Niederlanden.

Welche Fortschritte hast du auf dem Platz gemacht?

Uth: In Heerenveen kam ich am Anfang nicht richtig zum Zug und wurde dann nach Almelo ausgeliehen. Dort haben wir gegen den Abstieg gespielt, viel verteidigt und nach vorne oft mit langen Bällen agiert - das ist nicht so mein Spiel, aber natürlich hat mich diese Erfahrung vorangebracht. Zurück in Heerenveen haben wir oft den Ball dominiert und kombiniert - da sehe ich meine Stärken. Ich konnte fast jede Woche in der Ehrendivision 90 Minuten spielen - da reift man automatisch und entwickelt sich. Das Niveau dort ist schon hoch.

Und dennoch gibt es Unterschiede zur TSG.

Uth: Klar. Die Intensität und Qualität im Training ist enorm. Unsere taktische Ausrichtung ist extrem. In Heerenveen wollten wir den Ball auch wieder erobern, wenn wir ihn verloren hatten, aber nicht mit dieser Konsequenz und Aggressivität. Das ist neu für mich. Das ist extrem anstrengend. Aber ich haue mich rein und merke von Tag zu Tag wie es besser wird. Und diese Herangehensweise macht Spaß. Diese Umstellung wird mich als Spieler noch mal einen Schritt machen lassen.

Hast du persönlich Ziele für die neue Saison?

Uth: Ich will spielen und der Mannschaft helfen - von Beginn an. Das ist doch klar. Dafür tue ich wie alle anderen Spieler im Kader alles. Man wechselt nicht den Verein und setzt sich dann bequem auf die Bank.

Du wirst dein erstes Bundesliga-Spiel im TSG-Trikot machen. Worauf freust du dich besonders?

Uth: Auf einfach alles. Die Stadien, die Fans, das erste Heimspiel. Eigentlich auf jedes Spiel und die Saison als Ganzes. Am zweiten Spieltag kommen die Bayern - ich kenne das bisher nur aus dem Fernsehen und ich bin heiß drauf. Das ist aufregend. Die Saison an sich wird ein großes Erlebnis für mich.

Du hast das erste Heimspiel angesprochen. Davor geht es im Pokal zum Zweitligisten 1860 München und die Liga beginnt in Leverkusen. Konntest du schon mal an den Hammerauftakt denken, oder steht aktuell das Training im Vordergrund?

Uth: Natürlich habe ich schon mal darüber nachgedacht. Der Start im Pokal in München wird ganz wichtig. Wir wollen da als Erstligist weiterkommen, aber 1860 wird schon voll im Saft stehen. Sie haben dann schon zwei Liga-Spiele hinter sich. Das wird ganz sicher kein Selbstläufer. Da müssen wir schon voll abliefern.

Wir beurteilst du bisher das Trainingslager in Norwegen?

Uth: Das passt hier ganz gut. Das Hotel ist schön, aber das Wetter spielt heute nicht so mit. Morgen soll es wieder besser werden. Ich freue mich auf die Testspiele hier - da werden wir sehen, wo wir aktuell stehen.

Zum Spielerprofil von Mark Uth

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