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CAMPUS
03.06.2015

TSG-Nachwuchsteams beeindruckt von Katar-Trip

Hochmoderne Sportanlagen, ein Luxushotel und gigantische Bauten – was die Hoffenheimer Teams der U15, U14 und U13 bei ihrer Teilnahme an der Tri-Series in Katar erlebt haben, werden die Nachwuchskicker so schnell wohl kaum vergessen.

Mit 48 Spielern sowie sechs Trainern und vier Betreuern war die Hoffenheimer Delegation nach Katar aufgebrochen. Das Ziel war Doha, die katarische Hauptstadt direkt am Persischen Golf. Auf Einladung der Katarer standen für die drei Mannschaften der TSG Vergleiche gegen die Altersgenossen aus der renommierten Aspire Academy in Doha sowie gegen die Teams des zweiten europäischen Gastes Panathinaikos Athen an.

Nach der Ankunft am Sonntagabend und dem Bezug ihres Quartiers im Fünf-Sterne-Hotel „Torch“, das in dem 300 Metern hohen Aspire Towers beherbergt ist, starteten die TSG-Kicker gleich an ihrem ersten vollen Tag in das Turnier. Gespielt wurde am frühen Abend, da in der Mittags- und Nachmittagszeit Temperaturen von bis zu 45 Grad herrschten. „Das war schon außergewöhnlich heiß, aber es war auch eine trockene Hitze, und da es früh dunkel wurde, konnte man gegen Abend gut spielen“, sagt Emin Birinci, der für die TSG als Delegationsleiter fungierte.

Zunächst standen die Vergleiche gegen die Auswahlen der Aspire Academy an. Die Spielzeit betrug zweimal 30 Minuten, wobei es zur Mitte der ersten und zur Mitte der zweiten Halbzeit jeweils eine Trinkpause gab. Die Spiele gegen die Gastgeber gestalteten die TSG-Teams überaus erfolgreich. So siegte die U13 von Trainer Michael Kunzmann mit 5:2, die U14 von Patrick Westermann mit 4:2 und Wolfgang Hellers U15 mit 2:1. Die TSG bewies dabei ihr hohes Niveau. „Die Katarer hatten aber auch in jeder Mannschaft ein bis zwei hochkarätige Spieler“, berichtete Birinci. 

Souveräner Turniersieg

Beeindruckt war der gesamte TSG-Tross von der gesamten Anlage der Aspire Academy, auf der die Tri-Series ausgespielt wurde. „So etwas ist wahrscheinlich einmalig“, sagt Birinci. Die Qualität der Plätze, die Infrastruktur, die Verpflegung – alles vom Feinsten. „Und der Naturrasen dort ist besser als bei uns, und das bei solchen klimatischen Bedingungen.“ Auch das Hotel, das die katarischen Gastgeber ihren Hoffenheimer Gästen gestellt hatten, genügte allerhöchsten Ansprüchen. Für die Talente aus dem Kraichgau ein bleibendes Erlebnis. „Die Spieler waren alle absolut beeindruckt“, bestätigt Birinci. 

Auch am zweiten Tag stand für die Teams der U15, U14 und U13 der sportliche Vergleich im Vordergrund. Diesmal ging es gegen die gleichaltrigen Mannschaften von Panathinaikos Athen, und die Siege fielen noch deutlicher aus als am Vortag gegen die Katarer. Während sich die U15 mit 5:1 durchsetzte und der U14 ein glatter 5:0-Sieg gelang, gewann die U13 gar mit 7:0. Vorzeitig sicherten sich alle drei TSG-Teams damit souverän die Turniersiege.

„Riesenerfahrung für die Spieler“

An ihrem letzten Tag in Doha standen für die Hoffenheimer keine Spiele mehr an, sodass die Umgebung ein wenig erkundet werden konnte. So besichtigte der TSG-Tross mit seiner Führerin Moza Al Senaid den Alten Markt und die künstlich angelegte Insel „The Pearl“. Bei den extrem hohen Temperaturen war das Sightseeing für die Kraichgauer allerdings auch sehr anstrengend. Gegenüber von ihrem Hotel konnten die Hoffenheimer indes ohne große Anstrengung einen ersten Vorboten der WM 2022 sehen. Dort befindet sich zurzeit das Khalifa International Stadium im Bau. „Das wird mal ein Knaller“, prophezeit Birinci, dem allgemein der Bauboom in Katar aufgefallen ist.

Zum Abschluss ihres letzten Tages schaute sich der TSG-Tross dann noch die Vergleiche zwischen Panathinaikos und der Aspire Academy an, die mit zwei Unentschieden und einem Sieg der U13 der Aspire Academy endeten. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte sich dann die TSG in die illustre Siegerliste eintragen lassen. Schließlich hatten in der Vergangenheit schon Vereine wie Galatasaray, Chelsea, Manchester City, Bayer Leverkusen oder der VfB Stuttgart an den Vergleichen in Doha teilgenommen. 

Mit drei Turniersiegen im Gepäck ging es dann wieder zurück in Richtung Heimat. Der fast 60 Mann große Tross verbuchte den Trip in eine andere Welt durchgehend als Erfolg – auch und gerade was den Zusammenhalt angeht. „Es herrschte eine sehr gute Harmonie im Team, und es war auch nicht so, dass jede Mannschaft nur unter sich blieb“, erklärt Birinci, der von der nachhaltigen Wirkung der Reise überzeugt ist. „Das war für die Spieler eine Riesenerfahrung – vor allem, mal solche Umstände mit der Hitze zu erleben und dabei auch noch Fußball zu spielen.“ 

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