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CAMPUS
06.04.2015

U15 beendet Top-Turnier nach Elferkrimi auf Platz zwei

Mit tollen Leistungen hat sich die U15 von Trainer Wolfgang Heller am Osterwochenende beim hochkarätig besetzten Premier-Nike-Cup in Berlin präsentiert. Bei der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft für U15-Teams landete die TSG am Ende auf dem zweiten Platz und musste sich nur Rasenballsport Leipzig geschlagen geben - im Elfmeterschießen.

Äußerst souverän waren die Jungs von Wolfgang Heller durch die Vorrunde marschiert. Nach Siegen gegen Werder Bremen und Rasenballsport Leipzig sowie einem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach schlossen die Kraichgauer ihre Gruppe als Erster ab – ohne ein einziges Gegentor bekommen zu haben.

Ab dem Viertelfinale war die TSG dann Stammgast im Elfmeterschießen. Zunächst ging es gegen Hannover 96. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Vom Elfmeterpunkt zeigten sich die Hoffenheimer dann allerdings wesentlich sicherer als die 96er: Alle Schützen der TSG trafen, bei den Niedersachsen scheiterten hingegen zwei Spieler, sodass der Halbfinaleinzug für die TSG perfekt war.

Dort wartete der VfB Stuttgart, der zunächst mit 1:0 in Führung ging. Doch kurz vor Abpfiff gelang der Hoffenheimer U15 noch der vielumjubelte Ausgleich, und es ging erneut ins Elfmeterschießen. Wieder verlor kein einziger Hoffenheimer die Nerven, und so stand die TSG verdientermaßen im Finale.

TSG verpasst knapp die Qualifikation für Manchester

Nach dem Duell in der Gruppenphase ging es darin erneut gegen Leipzig. Nachdem die TSG in der Gruppenphase noch mit 2:0 die Oberhand behalten hatte, erwiesen sich die Sachsen im Finale als harte Nuss. Zumindest in der ersten Halbzeit war die TSG jedoch klar überlegen. Allerdings verpasste sie es ihre Dominanz auch in Tore umzumünzen. Nach einem 0:0 ging es also auch beim dritten K.o.-Spiel ins Elfmeterschießen, bei dem sich die Leipziger jedoch als ebenso gute Strafstoßschützen erwiesen wie die Hoffenheimer. Die ersten fünf Schützen hatten bei beiden Mannschaften allesamt getroffen, sodass jeweils nur noch ein weiterer Schütze antrat. Dabei war dann das Glück aufseiten der Leipziger, die durch den Turniersieg nun im Juli Deutschland bei einem Turnier in Manchester vertreten werden.

„Über das gesamte Turnier haben die Jungs eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und tollen Fußball gespielt“, fasste Trainer Wolfgang Heller zusammen, der besonders die Atmosphäre hervorhob. Schließlich fand das Finale unter großem Zuschauerandrang direkt im Rücken des Olympiastadions im Berliner Amateurstadion statt.

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