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FRAUEN
28.04.2015

Niederlage beim Schlusslicht

Das war kein gutes Wochenende für das Zweitliga-Team der TSG. Die Schützlinge des Trainer-Duos Lena Forscht und Siegfried Becker verloren mit 1:2 (0:2) beim Tabellenletzten Alemannia Aachen. Die Abstiegsgefahr ist dadurch wieder größer geworden, zumal die Konkurrenten 1. FFC Montabaur (4:2 gegen den Tabellenzweiten Crailsheim) und Würzburg (1:0 in Weinberg) punkteten. Hoffenheim fiel auf den achten Platz zurück und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Der Start der TSG war nicht schlecht. Sie erarbeiteten sich in der ersten Viertelstunde ein, zwei Torchancen. Doch dann gerieten die Gäste durch einen Doppelschlag in Rückstand. Nach 18 Minuten konnten sie einen Eckball nicht konsequent klären. Die Japanerin Saki Tsutsumi bediente Susanne Kasperczyk, die aus halblinker Position zum 1:0 traf. Drei Minuten später der nächste Tiefschlag. Nach einer eigenen Ecke wurde die TSG ausgekontert, Tsutsumi spielte auf Torjägerin Laura Jendrzejko, die alleine auf Kristina Kober zulaufen konnte und den Ball flach ins rechte Eck einschoss. Aachen beschränkte sich in der restlichen Spielzeit überwiegend auf Konter, die stets gefährlich waren. Der Tabellenletzte war äußerst zweikampfstark und verteidigte sehr geschickt. Die TSG versuchte alles, kam aber kaum zu klaren Torchancen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Aktionen immer verkrampfter.

Nach der Halbzeit drängte Hoffenheim auf den Anschlusstreffer, der in der 67. Minute auch fiel. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld startete Annika Eberhardt durch und knallte den Ball aus knapp zehn Metern unter die Latte. Danach hatten beide Mannschaften noch Chancen zu weiteren Toren, es blieb jedoch beim 2:1.

„Kämpferisch kann ich der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen“, sagte Trainer Siegfried Becker. „Wir haben den Ball einfach nicht im Tor untergebracht. Uns fehlt mal das erlösende 1:0, so dass der Gegner kommen muss. Wir haben das Glück und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor nicht. Und hinten müssen wir einfach die Fehlerquote minimieren. Aachen hat gekämpft und gut verteidigt. Nach der 2:0-Führung mussten sie nur noch zerstören. Die anderen Ergebnisse sind ganz schlecht für uns, aber das können wir eh nicht beeinflussen. Wir müssen die eigenen Spiele wieder positiver gestalten.“

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