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FRAUEN
22.04.2015

Gute Anfangsphase reichte nicht

Eine gute Anfangsphase reichte der TSG 1899 Hoffenheim II im Heimspiel der 2. Bundesliga gegen Bayern München II nicht. Hatte das Team von Lena Forscht und Siegfried Becker das Hinspiel noch mit 2:1 gewonnen, drehten die Münchnerinnen diesmal den Spieß um und siegten ihrerseits mit 2:1 (2:0). Tabea Waßmuth (49.) konnte die Führung der Münchnerinnen durch Schuster (16.) und Strahl (40.) nur noch verkürzen.

In der ersten Viertelstunde zeigte die TSG eine ganz gute Leistung. Ärgerlich war eine krasse Fehlentscheidung der Schiedsrichterin, die in der dritten Minute auf Abseits entschied, als Tabea Waßmuth – um rund zehn Meter vor den Abwehrspielerinnen positioniert - frei aufs Tor zulief. Nach Eckbällen hatten die Gastgeberinnen zwei, drei Tormöglichkeiten, mussten dann aber zusehen, wie die Bayern immer besser ins Spiel kamen. Beim 0:1 schlief die TSG-Hintermannschaft etwas, das Tor durch Kristina Schuster war aber gut herausgespielt. Fünf Minuten später hatte Tabea Waßmuth eine große Chance, konnte sie aber nicht nutzen. Es folgte eine ganz starke Phase der Bayern, die auch zum 0:2 durch Ramona Strahl führte. Dabei machte die Münchnerin ihrem Namen alle Ehre, denn ihr Schuss war ein echter „Strahl“. Hoffenheim agierte ohne Plan und mit wenig Aggressivität.

Nach der Halbzeit dauerte es nur vier Minuten bis zum Anschlusstreffer. Die Gastgeberinnen erkämpften sich einen Ball im Mittelfeld, spielten über rechts nach innen, wo Tabea Waßmuth nur noch den Fuß hinhalten musste. Ein paar Minuten später gab es fast eine Kopie dieser Situation, doch Jana Beuschlein bekam den Fuß nicht an den Ball. Danach hatte die TSG nur noch ansatzweise Chancen. Bayern agierte clever und nutzte die Überzahl aus, als Hoffenheim hinten mehr aufmachen musste. Kristina Kober verhinderte mit einer tollen Parade das 1:3.

„Wir mussten unserer Aufholjagd dann Tribut zollen und kamen zu keiner Drangperiode mehr“, kommentierte Trainer Siegfried Becker, der besonders mit Madita Giehl und Torhüterin Kristina Kober zufrieden war.

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