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31.03.2015

Sven Schipplock: "Ein
Top-Spiel gegen
eine Top-Mannschaft"

Sven Schipplock stand zuletzt zweimal in der Startelf der TSG. Vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach spricht er über den Gegner, die Länderspielpause und die Rückkehr seines ehemaligen "Nebensitzers"...

Servus, Sven. Wie hast du die Länderspielpause verdaut?

Sven Schipplock: Ganz gut würde ich sagen. Diese Pausen gehören dazu - für mich haben sie etwas Positives und etwas Negatives. Natürlich spiele ich gerne durch - Woche für Woche -, aber ein freies Wochenende ist auch schön. Ich konnte nach Hause zu meiner Familie und zweieinhalb Tage vom Fußball abschalten. Im Training machen sich ein paar Unterschiede bemerkbar. Da einige Spieler für ihr Land unterwegs sind, machen wir andere Übungen. Spielformen, die wir normalerweise im 8-gegen-8 machen, gehen dann nur noch im 4-gegen-4. Vor allem letzte Woche haben wir viel am Torabschluss gearbeitet. Das kommt mir entgegen, weil ich mir mehr Sicherheit holen konnte. Deshalb hat mir die Pause gut getan.

Am Samstag kommen die "Fohlen" nach Sinsheim. Keine leichte Aufgabe...

Schipplock: Gladbach steht völlig zurecht dort oben. Sie haben eine extrem starke Mannschaft, die den Ball dominiert, aber taktisch auch flexibel ist, wie zum Beispiel die Partie in München gezeigt hat. Dort hatten sie einen fast perfekten Auftritt - sie haben auf Fehler gewartet, dann tolle Konter gespielt und die Chancen eiskalt genutzt. Das wird für uns eine ganz harte, aber auch machbare Aufgabe. Wenn ich mich recht erinnere, haben wir in der vergangenen Saison zuhause auch gewonnen (Anm. der Redaktion: richtig, genauer gesagt 2:1). Ich habe keine Angst, sondern bin zuversichtlich. Gladbach hat viele Stärken, aber wenn wir alles auf den Platz bringen, können wir sie schlagen. Das Stadion wird voll sein und ich freue mich auf dieses Top-Spiel.

Was macht die Gladbacher in dieser Saison so stark?

Schipplock: Wer die Gladbacher über die Saison hinweg beobachtet, stellt fest, dass sie über den Ballbesitz ein Spiel bestimmen. Sie haben fast immer mehr Kontakte als der Gegner. Das ist ihre Philosophie. Zudem haben sie mit Kruse, Raffael oder den offensiven Außen sehr gute Spieler im Kader, die ständig für Torgefahr sorgen. Das ist eine Top-Spiel gegen eine Top-Mannschaft.

Du könntest auch auf deinen ehemaligen "Nebensitzer" in der TSG-Kabine treffen - Fabian Johnson. Wie ist euer Kontakt?

Schipplock: Wir telefonieren oder schreiben uns regelmäßig - meistens vor und nach den Spielen. Wir haben also immer noch viel Kontakt. Auch offline. Im Winter waren wir gemeinsam im Urlaub, ich habe "Johnny" mal in Düsseldorf besucht und freue mich, ihn auch am Samstag wiederzusehen.

Hast du schon mal drüber nachgedacht, wie es ist, wenn ihr euch auf dem Platz begegnet?

Schipplock: Wir haben bisher - außer im Training bei der TSG - noch nie gegeneinander gespielt. Ich habe mir darüber aber keine Gedanken gemacht. Auf dem Platz ist er ein Gegenspieler wie jeder andere. Aber einer, den ich gut kenne und der mich gut kennt. Jeder weiß um die Stärken und Schwächen des anderen. Da er in Gladbach aber eher offensiv spielt, werden wir uns auf dem Rasen wohl nicht so oft begegnen.

Lass uns schon mal ganz kurz noch ein paar Tage weiter vorausblicken. Am kommenden Dienstag geht es im Pokal nach Dortmund. Was erwartest du?

Schipplock: Das wird dann gleich das nächste Top-Spiel. Der Fokus liegt aber jetzt voll auf Gladbach. Direkt nach der Auslosung habe ich natürlich mal an die Partie in Dortmund gedacht. Auch auf dieses Spiel freue ich mich. Flutlicht, 80.000 Fans, ein K.o.-Spiel - dafür bin ich Fußballer geworden. Klar ist das eine schwere Aufgabe. Die werden wir ab Sonntag mit Respekt, aber ohne Angst und mit großer Vorfreude angehen.

Zum Spielerprofil von Sven Schipplock >>

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