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CAMPUS
24.02.2015

TSG-Nachwuchs macht sich Bild vom Jugoslawien-Krieg

Die U19-, die U17- und die U15-Mannschaft der TSG haben im Sinsheimer Rathaus die Wanderausstellung „Überleben in Sarajevo“ besucht und dabei sogar Parallelen zu sich selbst entdeckt.

In der Ausstellung der Organisation Centropa, die europaweit Lehrer ermutigt, mithilfe von Geschichtsausstellungen eigene Ideen für ihre Unterrichtsgestaltung zu entwickeln, geht es vor allem um die Geschichte einer kleinen jüdischen Gemeinde während der Belagerung der Stadt von 1992 bis 1995. Unabhängig von der Religionszugehörigkeit hatten die Gemeindemitglieder damals humanitäre Hilfe geleistet. Für die Nachwuchsmannschaften hat dieses bemerkenswerte Verhalten auch aktuellen Bezug. „Die Mannschaften haben ja auch verschiedene kulturelle Hintergründe und Religionen. Von daher war die Ausstellung für die Spieler sehr interessant“, sagte Martin Schenk, der als Schulkoordinator für das Förderzentrum zuständig ist und die Ausstellungsbesuche mitorganisiert hat.

Alle drei Mannschaften bekamen zu Beginn der Führung einen Film gezeigt. Anschließend sollten sie einen Fragebogen beantworten. Auch den Bezug zum Zeitgeschehen thematisierten die Organisatoren Michael Heitz von der Albert-Schweitzer-Schule und Michael Winter vom Erlebniszentrum Mühle Kolb. Schließlich sorgen auch heute religiöse und ethnische Unterschiede für Konflikte auf der Welt: Die Ukraine-Krise und der IS-Terror waren etwa Themen im Gespräch mit den Nachwuchsfußballern und stimmen diese nachdenklich.

Die Ausstellung ist mittlerweile vom Sinsheimer Rathaus nach Wiesloch gezogen und wird bis Freitag, 27. Februar, in der Volksbank Kraichgau (Hauptstraße 139) gezeigt.

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