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JUNIORINNEN
16.12.2014

Tina Mamodaly und Janina Müller: "Haben eine richtig gute Mannschaft"

Die U17-Juniorinnen spielen in der Bundesliga eine gute Rolle. Es hat etwas gedauert, bis die Mannschaft eingespielt war, aber zuletzt lief es gut. Jetzt dürfen sich die Spielerinnen in der Winterpause ausruhen. achtzehn99.de hat sich mit den beiden Spielführerinnen Tina Mamodaly und Janina Müller zuvor noch über die Hinrunde unterhalten.

Endlich Winterpause. Was macht ihr in den nächsten Wochen?

Tina Mamodaly: Wir nutzen die Zeit, um zu entspannen und auch mal auszuschlafen. Wir fahren beide nicht weg und haben deshalb auch endlich mal viel Zeit, um uns mit unseren Freunden zu treffen und auch Zeit, mit unserer Familie zu verbringen. Ich freue mich, dass mein Bruder hier ist. Der studiert mit einem Stipendium in Miami und ich sehe ihn deshalb nur selten. Umso schöner, dass er über die Weihnachtszeit bei uns zu Hause ist.


Weihnachten steht auch kurz bevor. Habt ihr noch Weihnachtswünsche?

Mamodaly: Ich bekomme neue Fußballschuhe. Und mein Bruder bringt mir Klamotten aus den USA mit, die ich ausgesucht und bei ihm bestellt habe. Das ist ganz praktisch, dass er da gerade wohnt, weil ich so immer gut und günstig an Dinge aus den USA komme.

Janina Müller: So richtig viele Wünsche habe ich gar nicht mehr. Aber ich wünsche mir eine neue Uhr.


Wie wird bei Euch Weihnachten gefeiert?

Mamodaly: An Heilig Abend und am ersten Feiertag bin ich mit meiner Familie zusammen. Wir feiern bei meiner Oma. Am zweiten Feiertag gehe ich dann zu meinem Vater, dessen Familie aus Madagascar kommt. Weihnachtsfeiern in Madagascar selbst sehen natürlich anders aus als hier - da ist gerade auch Sommer. Aber hier in Deutschland feiern wir wie man es hier eben macht.

Müller: Meine Eltern sind getrennt. Deshalb bin ich an Heiligabend bei meiner Mama und verbringe dann aber auch einen Tag mit meinem Papa.


Ihr seid die beiden Spielführerinnen der U17. Wie schätzt ihr den bisherigen Saisonverlauf ein?

Mamodaly und Müller: Zu Beginn der Saison waren wir unsicher und mussten uns als Mannschaft erst finden. Es gab leider auch ein paar Spiele, die wir sicherlich nicht hätten verlieren müssen. Mit der Zeit wurde es aber immer besser und vor allem in den letzten Spielen haben wir gezeigt, dass wir zusammengewachsen sind und eine richtig gute Mannschaft haben.

Ihr gewinnt gegen die Spitzenreiter, lasst gegen andere Teams aus dem Mittelfeld aber Punkte liegen – woran liegt's?

Mamodaly: Vielleicht hören unsere Trainer das nicht so gerne, aber gegen Spitzenteams ist man immer noch einen Tick motivierter. Aber man muss auch sagen, dass wir nicht immer das nötige Glück hatten. In Alberweiler haben wir das Gegentor, das zur Niederlage geführt hat, unglücklich und erst in der letzten Minute bekommen. Aber das gehört eben zum Fußball dazu. Kein Spiel ist ein Selbstläufer und nur weil man in der Tabelle ein paar Plätze weiter oben steht, hat man noch kein Spiel gewonnen. Wir sollten nach der Winterpause aber an die Spiele wie gegen Sindelfingen oder Frankfurt ansetzen - die waren richtig gut.

In der Rückrunde läuft es bei euch immer besser. Habt ihr eine Erklärung dafür?


Müller: Jede Mannschaft braucht erstmal ihre Zeit, um sich zu finden und einzuspielen. Bei uns dauert das vielleicht länger als bei anderen Teams. Wir haben in dieser Saison viele Spielerinnen aus der U16 zu uns bekommen. Für die war es neu in der Bundesliga zu spielen. Da wird mit anderem Tempo gespielt als in der Oberliga, wo unsere Teamkolleginnen zuvor gespielt haben. Mittlerweile haben sich aber alle daran gewöhnt und wir sind eingespielt. Deshalb läuft es für uns seit einigen Wochen schon gut.

Ihr habt noch sieben Spiele – im März aber vier Wochen Pause – hättet ihr gerne mehr Spiele?

Mamodaly: Nein. Ich finde die Verteilung der Spiele gut. In den Pausen, die immer mal wieder dazwischen liegen, hat die Mannschaft die Möglichkeit, an Schwächen zu arbeiten und wieder Kräfte zu sammeln. Wir können da eventuelle Rückschläge verarbeiten oder verletzte Spielerinnen haben Zeit, wieder zurückzukommen.

Von einer zweigleisigen B-Juniorinnen-Bundesliga mit zwei Staffeln haltet ihr also nichts?

Mamodaly: Grundsätzlich finde ich das keine schlechte Idee, weil man sich dann mit mehr Teams messen könnte. Allerdings wären die Fahrtwege dann schon sehr weit. Wir sind ja jetzt teilweise schon über zwei Tage unterwegs, müssen bei manchen Spielen übernachten. Und es ist schon schön, wenn man einen Tag am Wochenende noch für sich hat.

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