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29.11.2014

Die Stimmen zum Spiel gegen Hannover 96

So äußerten sich Markus Gisdol, Tayfun Korkut und einige Spieler nach dem 4:3 der TSG gegen Hannover 96.

Markus Gisdol: Wir hatten uns einen Sieg mit aller Macht vorgenommen. Das Heimspiel gegen Köln hat uns wehgetan und hing uns nach. In der ersten Halbzeit haben wir bis zum 1:2 alles, was wir uns vorgenommen hatten, richtig gut umgesetzt. Der Einwurf vor dem Anschlusstreffer muss für uns gegeben werden. Das Tor hat die Spieler beschäftigt. Die Reaktion nach dem 2:2 war dann phantastisch. Eine gute und konzentrierte Leistung. Das 3:4 war ein Schönheitsfleck, weil es dann noch mal ein wenig zittrig wurde. Wir sind froh, dass wir die drei Punkte gegen einen guten Gegner hier behalten haben.

 

Tayfun Korkut: Wir machen auswärts drei Tore und fahren dennoch mit null Punkten heim. Das ist kein guter Tag. Zwei Gegentore durch Standards, eines ist ein Gewaltschuss. Wenn man ein Tor weniger macht als der Gegner, hat man es nicht verdient. Das Spiel war nach dem 2:2 eigentlich zu unseren Gunsten gekippt. Am Ende hatten wir sogar noch die Chance, zum 4:4 zurückzukommen. Wir haben uns viele Torchancen erspielt, aber schließlich gratuliere ich Hoffenheim zu diesem Sieg.

 

Pirmin Schwegler: Ich fühle mich seit Tag eins in Hoffenheim sehr wohl, der heutige Tag ist mit einer Vorlage, einem Tor und dem Sieg aber vermutlich der bisher schönste. Wir haben heute sehr gut gespielt. Dass 2:1 vor der Pause war zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, das gab dem Gegner Aufwind und es folgte der Ausgleich. Wir haben aber weiterhin den Weg nach vorne gesucht und so am Ende dreifach gepunktet. Es war ein schönes aber nervenaufreibendes Spiel. Jetzt haben wir vor Weihnachten noch vier Spiele vor uns, in denen wollen wir noch möglichst viele Punkte holen.

Eugen Polanski: Der Trainer sagt immer "wer nicht schießt, macht keine Tore", daran habe ich mich gehalten. Das Tor kam für uns zum goldrichtigen Zeitpunkt. Dennoch haben wir heute zu viele Gegentore kassiert. Es kann nicht sein, dass wir zu Hause vier Tore machen müssen, um am Ende mit nur einem Tor Vorsprung zu gewinnen. Da ist die gesamte Mannschaft gefragt und angesprochen, daran müssen wir arbeiten, um uns diesen Aufwand künftig zu ersparen. Positiv war neben dem Ergebnis aber vor allem die Moral der Mannschaft. Es war zu sehen, dass alle dieses Spiel wieder drehen und hier drei Punkte holen wollten.

Kevin Volland: Nach drei Niederlagen in Folge hatte man schon ein wenig Druck gespürt, den wir aber in positive Anspannung verwandelt haben. Deshalb sind wir natürlich sehr froh über den heutigen Sieg. Drei Gegentore dürfen dennoch nicht passieren, damit machen wir uns das Leben selbst schwer, hier müssen wir konzentrierter sein. Davon abgesehen zählt aber vor allem der Sieg.

Niklas Süle: Im Vergleich zur vergangenen Saison hat es dieses Jahr mit dem Tore schießen bei mir noch nicht so geklappt. Ich musste bis zum 13. Spieltag warten, dafür freut es mich heute umso mehr. Viel wichtiger als mein Treffer ist aber, dass wir das Spiel gewonnen haben. Die Höhe des Ergebnisses ist heute für mich persönlich zweitrangig. Nach den Niederlagen der letzten Spiele sind die drei Punkte das Wichtigste.

Oliver Baumann: Das ist für uns ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben sehr zielstrebig nach vorne gespielt. Dass wir drei Punkte holen, ist ein überragendes Gefühl. Ich habe es heute leider spannend gemacht, aber der Erfolg ist ein Zeichen für den Charakter dieser Mannschaft. Die Hinrunde läuft bis jetzt sehr gut, das gibt uns für die kommenden Spiele Selbstvertrauen.

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