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08.11.2014

Die Stimmen zum Spiel gegen den 1. FC Köln

So äußerten sich Markus Gisdol und Peter Stöger sowie einige Spieler zum 3:4 der TSG gegen den 1. FC Köln.

Markus Gisdol: Glückwunsch an den 1. FC Köln. Für uns ist das heute brutal schwer, weil wir über weite Strecken ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Ich denke, dass es in dieser noch keiner Mannschaft gelungen ist, Köln so zu bedrängen und sich so viele Chancen herauszuspielen. Wir haben es sogar vermieden in Konter zu laufen. Und dennoch bekommen wir vier Gegentore. Diesen gehen individuelle Fehler voraus, aber Fehler, die normalerweise nicht gleich und vor allem nicht alle mit einem Tor bestraft werden. Wir werden das analysieren und dann abhaken. So ist der Fußball manchmal. Es wird nicht viele Dinge geben, die wir negativ ansprechen können. Wir haben uns für eine gute Leistung nicht belohnt.

Peter Stöger: Wir sind natürlich sehr glücklich und zufrieden. Hoffenheim hat vor allem in der Offensive eine unglaubliche Qualität. Das haben wir vor allem in der Phase kurz vor der Halbzeit zu spüren bekommen, als aus einem 3:1 für uns ein 3:3 wurde. Es war schwer, die Mannschaft in der Kabine wieder aufzurichten, weil du so eine Partie mit diesem Spielverlauf als Aufsteiger normalerweise verlierst. Mein Team war läuferisch und kämpferisch sehr gut und das war ein Sieg der Moral. Ich bin heute stolz auf die Mannschaft.

Alexander Rosen: Die Torfolge und das Ergebnis erinnern vielleicht an das vergangene Jahr, aber das Spiel an sich nicht. Köln macht heute drei Weitschusstore - das kommt in dieser Häufung sonst nur im Torschusstraining vor. Ich wäre auch mit einem Unentschieden nicht zufrieden gewesen, weil wir die bessere Mannschaft waren. Es war unglaublich, wie die Bälle eingeflogen sind. Es ist extrem unglücklich und komisch gelaufen. Wir kommen runter, haken das ab und und bereiten uns dann in aller Ruhe auf München vor.

Andreas Beck: Wir sind wahnsinnig enttäuscht. In der zweiten Halbzeit haben wir intensiv auf das vierte Tor hingearbeitet. Dann bekommen wir selbst das vierte - aus dem Nichts. Die Kölner Chancen konnte man an einer Hand abzählen. Wir haben Moral gezeigt und immer wieder versucht, die Kölner Ordnung zu zerstören. Ich glaube, dass wir aus dieser Niederlage gestärkt hervorgehen. Wir werden uns gegenseitig aufbauen und aus dem Erlebten lernen.

Kevin Volland: Die Niederlage ist für mich unerklärlich: Wir waren die klar drückende Mannschaft. Aber irgendwie haben es die Kölner geschafft, jede einzelne Torchance auch zu einem Treffer zu nutzen. Das ist natürlich sehr bitter für uns – besonders, wie die zweite Halbzeit dann verlaufen ist.

Oliver Baumann: Nach dem 1:3 sind wir gut zurückgekommen und haben als Mannschaft zusammengehalten. Die Tore waren komische Dinger, bei denen Köln vielleicht auch ein bisschen Glück hatte. Wir hatten nach der Pause zig Chancen und Köln eine, die war drin. Deshalb ist das heute sehr bitter.

Roberto Firmino: Das ist eine schmerzliche Niederlage. Wir haben gut gespielt, alles versucht und hatten genug Chance, das Spiel zu gewinnen. Köln hat nach dem Seitenwechsel nur eine Chance und entscheidet damit die Partie. Das muss ich jetzt verarbeiten, ehe ich zur Nationalmannschaft fahre. Ich wäre lieber mit einem positiven Erlebnis im Rücken angereist. Ich bin stolz, für mein Land spielen zu dürfen. Hoffentlich ist es nicht einmalig - dafür will ich dort alles geben.

Niklas Süle: Die Niederlage ist sehr unglücklich, weil wir wenig zugelassen und uns an unseren Plan gehalten haben. In der Offensive hatten wir viele Torchancen. Die Tore sind mehr oder weniger aus dem Nichts gefallen. Jeder Schuss der Kölner war gefühlt ein Treffer. Wir nehmen trotzdem unsere Leistung als positiv mit.

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