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CAMPUS
18.10.2014

U17: Skenderović-Doppelpack besiegelt dritten Auswärtssieg in Serie

Es läuft für die U17. Das Team von Trainer Jens Rasiejewski landete den dritten Auswärtssieg hintereinander. Durch einen Doppelpack von Meris Skenderović gewannen die Hoffenheimer bei Eintracht Frankfurt mit 2:1 (2:0) und schoben sich in der Bundesliga Süd/Südwest an den Hessen vorbei auf Rang drei vor.

Vor dieser Partie des vorverlegten 23. Spieltags hatten die Frankfurter noch die beste Heimbilanz vorzuweisen. Das Team von Coach Uwe Bindewald war bis dahin am Riederwald ungeschlagen und hatte gerade mal einen Gegentreffer kassiert. Gegen Hoffenheim waren es schon zur Pause zwei…

Rasiejewski musste seinen gesperrten Keeper Paul Kruse ersetzen, für ihn stand U16-Keeper Isa Doğan zwischen den Pfosten und machte seine Sache gut. Neben Julian Tomas, Tim Wöhrle und Alfons Amade war der Torhüter der vierte Spieler des jungen B-Junioren-Jahrgangs in der Startelf.

Die Hoffenheimer kamen gut in die Partie und erspielten sich einige Torchancen, ließen sie aber zunächst liegen und hatten bei einem Lattentreffer der Hausherren Glück. In der 17. Minute dann aber die verdiente Führung. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte trugen die Kraichgauer einen blitzsauberen Konter vor, den Skenderović nach Zuspiel von Theo Politakis mit einem fulminanten Schuss aus 15 Metern in die rechte Ecke krönte. Kurz vor der Pause war erneut der TSG-Angreifer zur Stelle, der eine schöne Kombination über Gaetano Giordano mit einem Kopfball in die lange Ecke abschloss – 2:0 (36.).

Im zweiten Abschnitt blieb die Rasiejewski-Elf Herr der Lage, verpasste es aber, für die Vorentscheidung zu sorgen. „Das ist das einzige, was man bemängeln kann. Wir hätten das 3:0 machen müssen“, so der Trainer, der in der dritten Minute der Nachspielzeit mit ansehen musste, wie die Eintracht noch den Anschlusstreffer markierte. Spannend wurde es nicht mehr, der Unparteiische pfiff direkt danach ab. „Der Sieg geht in Ordnung“, sagte Rasiejewski nach dem vierten Spiel in Serie, das seine Mannschaft ohne Niederlage beendete. Frankfurt hatte bis zu diesem Zeitpunkt nur eine Partie verloren und gerade mal vier Gegentore kassiert. Rasiejewski, von 1999 bis 2002 Eintracht-Profi, sprach daher von einem „Resultat von hoher Qualität“.

Eintracht Frankfurt – TSG 1899 Hoffenheim 1:2 (0:2)

Frankfurt: Aumann – Egri, Heller, Wörner (60. Rodwald), Kilic, Diehl, Akcay (68. von Westphalen), Petrović (72. Kazazi), Cvijetković (65. Lippert), Förster, Herdt.

Hoffenheim: Doğan – Amade, Belkahia, Politakis, Pander, Wöhrle, Giordano (63. Königsmann), Hack (80. Mühlbauer), Tomas, Karlein (72. Massoth), Skenderović (78. Kazaryan).

Tore: 0:1 Skenderović (17.), 0:2 Skenderović (36.), 1:2 Lippert (80.+3). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Yannick Eberhardt (Giengen an der Brenz). Karten: Gelb für Wörner, Cvijetković, Petrovic, Egri / Wöhrle, Tomas, Massoth, Königsmann.

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