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FRAUEN
21.09.2014

2. Bundesliga: Verkehrte Welt
gegen Weinberg

Auch nach dem dritten Spieltag wartet die zweite Mannschaft auf ihren ersten Sieg in der 2. Bundesliga Süd. Beim Heimspiel gegen den SV 67 Weinberg war die TSG zwar über weite Strecken spielbestimmend, musste sich aber dennoch mit 0:5 (0:2) geschlagen geben.

Taktik & Personal:

Aufgrund der Verletztenlage in der ersten Mannschaft musste das Trainerteam Johanna Kaiser und Emily Evels ersetzen, die mit dem Erstligateam nach München gereist waren. Das Mittelfeld war dennoch sehr gut aufgestellt: Mit Franziska Harsch und Judith Steinert auf den beiden Sechser-Positionen, Ricarda Schaber auf der Zehn und Selina Häfele in der Spitze. Wenn es im Mittelfeld zu eng wurde, verlagerte die TSG das Spiel sofort auf die Außenpositionen - eine vielversprechende Taktik. Im Tor stand erstmals in dieser Saison Melanie Döbke, nach ihrem Bänderriss wieder fit. Außerdem feierte Janita Rothermel ihr Startelfdebüt.


Der Spielfilm:

Weinberg mit der Erfahrung eines Zweitligajahrs auf dem Buckel? Der TSG war's egal. Schwungvoll, aggressiv, offensiv und mit dem Willen, den ersten Sieg einzufahren, begann Hoffenheim. Die Gäste hatten zwar die erste gute Möglichkeit der Partie, aber es spielte nur eine Mannschaft. Die Hoffenheimer Viererkette rückte bis zur Mittellinie auf und in der Offensivabteilung lief der Ball reibungslos. Fast alles war wunderbar, aber wie so oft belohnte sich die TSG nicht oder hatte schlichtweg Pech. Tabea Waßmuth und Annika Eberhardt trafen das Aluminium, ein platzierter Schuss von Jana Beuschlein wurde pariert.

Stattdessen gingen die tiefstehenden Gäste in Führung. Ein Distanzschuss von Sara Hofmann in der 20. Minute. Aus dem Nichts. Von einem 0:1 ließ sich die junge Heimmannschaft nicht einschüchtern, machte offensiv weiter, wurde zwei Minuten vor der Pause aber erneut kalt erwischt. Nina Heisel erhöhte auf 0:2, die dritte Weinberger Chance.

In der zweiten Hälfte ging es so weiter: Hoffenheim spielte, hatte Torchancen und die Fränkinnen arbeiteten defensiv. Lorena Heinz, Ricarda Schaber, Selina Häfele, Annika Eberhardt. Alle hatten Möglichkeiten, alle scheiterten. Und dann schlug es auf der anderen Seite wieder ein. Ein einfacher Fehler, ein Schuss, vierte Chance, drittes Tor Weinberg. Das Spiel war gelaufen, etwas unglücklich, enttäuschend und unglaublich für die TSG: verkehrte Welt, denn nur eine Mannschaft spielte, aber die andere machte die Tore. Die beiden weiteren Gegentore in den Schlussminuten (88. und 90.) zu viel des Guten, das Endergebnis viel deutlicher als der Spielverlauf.

Die Szene des Spiels: Pfosten, Lattenkreuz, Gegenspieler

Die Torchancenverwertung ist wohl das größte Manko, das die TSG in der 2. Bundesliga hat. Auch gegen Weinberg brauchte Hoffenheim wieder zu viele Chancen, traf nicht und ging am Ende leer aus. Egal wie: Der Pfosten stand im Weg oder die Latte. Die gegnerische Torhüterin oder der Abschluss war einfach zu ungenau.

Die Zahl des Spiels: 2

Zwei Mal verhinderte das Aluminium ein Comeback der TSG. Nach dem 0:1 sowie dem 0:2 standen dem Ausgleich Pfosten und Latte im Weg.

Daten & Fakten zum Spiel »

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