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10.07.2014

Janik Haberer: "Die ersten Tage waren beeindruckend" - #vorbereitung

Schon im Januar gab die TSG den Wechsel von Janik Haberer in den Kraichgau bekannt. Nun ist der U20-Nationalspieler seit einer Woche bei der Mannschaft. Im Trainingslager in Westerburg spricht er über den Wechsel, seine ersten Eindrücke von 1899, Testspiele gegen die Nationalmannschaft und natürlich das WM-Endspiel.

Hallo, Janik. Seit einer Woche bist du nun mit der Mannschaft bei der TSG zusammen. Wie sind deine ersten Eindrücke?

Janik Haberer: Sehr gut. Die Mannschaft hat es mir einfach gemacht, ich wurde toll aufgenommen. Die ersten Wochen sind ein Lernprozess. Ich muss die Spieler auf und neben dem Platz kennenlernen. Die ersten Tage in Hoffenheim waren schon beeindruckend. Die Möglichkeiten, die das Trainingszentrum bietet, sind unglaublich. Es ist schön, dass mir alle helfen. Der Sprung von der Dritten Liga in die Bundesliga ist ziemlich groß. Das spüre ich im Training schon in den ersten Einheiten. Das Tempo, die Zweikampfintensität, die Passgenauigkeit - alles ist höher.


Dein Wechsel nach Hoffenheim stand sehr früh fest. Was sprach für die TSG?

Haberer: Ich hatte sowohl mit Alexander Rosen als auch mit Markus Gisdol sehr gute Gespräche. Dabei wurde mir ein klares fußballerisches Konzept vorgelegt, das zu mir passt. Das hat mir die Entscheidung leicht gemacht. Zudem kannte ich Kevin Akpoguma und Jeremy Toljan von deutschen U-Nationalmannschaften. Das hat bei meiner Entscheidung auch eine Rolle gespielt. Wenn man in eine neue Umgebung kommt, ist es immer gut, dort schon Bezugspersonen zu haben.


Was hast du bisher hier in Westerburg mitgenommen?

Haberer: Im Fokus steht sicherlich die Grundlagenarbeit, unsere Ausdauer. Deshalb haben wir viele, intensive Läufe gemacht. Das merke ich jetzt an der Muskulatur - die macht schon mal zu (lacht). Die Einheiten auf dem Platz waren auch gut. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.


Du bist in Sachen Social Media sehr aktiv. Wie wichtig ist dir das?

Haberer: Ich freue mich über das Interesse der Fans und will ihnen dann auch ein bisschen etwas von mir zeigen. Mal kurz ein Bild einstellen oder etwas schreiben. Das ist kein Problem, das mache ich gerne.


Viele Hoffe-Fans kennen bisher dennoch nur deinen Namen. Erzähl uns doch ein bisschen was von dir…

Haberer: Ich wurde in Wangen im Allgäu geboren und kam über ein paar Umwege nach Unterhaching. Dort habe ich mich dann in vier Jahren über die B- und A-Jugend in den Profkader gespielt und bin jetzt nach Hoffenheim gekommen. Wenn ich nicht trainiere oder spiele, verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden und meiner Freundin. Da kann es gerne ruhig zugehen, um einfach mal abzuschalten.

Wie hast du denn deinen Sommer verbracht?

Haberer: Ich war mit der deutschen U20-Nationalmannschaft sieben Tage im Trainingslager der A-Nationalmannschaft - als Sparringspartner. Das war natürlich verdammt cool. Den Besten der Besten zuzuschauen und von ihnen zu lernen, war unglaublich. Wie man jetzt bei der WM sieht, gehören diese Spieler ja wirklich zu den besten der Welt. Dort wurde jedem von uns sehr schnell klar, wo Entwicklungsfelder liegen, wo man auf jeden Fall besser werden muss.


Am Sonntag findet ja neben eurem Test in Lauffen ein weiteres wichtiges Spiel statt. Wie ist dein Tipp?

Haberer: Wir sprechen vom WM-Finale, oder? (lacht) Ich bin natürlich Deutschland-Fan und die Spiele gegen Frankreich und Brasilien waren absolut überzeugend. Argentinien darf man aber nicht unterschätzen. Sie stehen defensiv gut und haben in der Offensive um Messi herum viel individuelle Qualität. Trotzdem bin ich mir sicher, dass Deutschland 3:1 gewinnt und Weltmeister wird.

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