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AKADEMIE
27.06.2014

Clubhaus „FairPlay“: Janosch Schüttler will „neuen Schwung“ bringen

Hoch oben über den Dächern Hoffenheims hat Janosch Schüttler noch eine Menge zu tun. Der 31-Jährige arbeitet seit wenigen Wochen als Gastronomieleiter des TSG-Clubhauses „FairPlay“ und bereitet aktuell die endgültige Wiedereröffnung der Räumlichkeiten am Dietmar-Hopp-Stadion vor. Ab dem 1. Juli soll die Hoffenheimer Vereinsgaststätte in neuem Glanz erscheinen.

Aktuell ist das „FairPlay“ bereits zu den Begegnungen der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien geöffnet. Zum Spiel gegen Portugal waren schon knapp 70 Fußballbegeisterte mit von der Partie. Doch dabei soll es nicht bleiben. Schüttlers Pläne sind vielfältig. „Wir möchten einen regulären Restaurantbetrieb etablieren, den es so bisher am Dietmar-Hopp-Stadion nicht gegeben hat und der als neues Angebot innerhalb der Gemeinde verstanden werden soll“, bestätigt der Küchenchef, der ein kleines Team um sich versammelt hat, um „neuen Schwung in den Laden zu bringen“. Bisher hatte das „FairPlay“ hauptsächlich internen Zwecken gedient. Es steht außer Frage, dass dieser Zweig auch weiterhin bedient wird. Der öffentliche Ansatz jedoch ist neu.

Ab Juli wird die Gaststätte regelmäßig von Dienstag bis Samstag (14 bis 22 Uhr) geöffnet haben, ab August kommt auch der Sonntag hinzu. Warme Gerichte können ab 17 Uhr bestellt werden. Schüttler hat einige Klassiker wie Currywurst oder Rumpsteak auf seine Speisekarte gepackt, allerdings auch kulinarische Akzente gesetzt, etwa durch eine spezielle Tortilla-Variante, genannt Rellenos.

Ein Anlaufpunkt für Fans

Wenn der Ball im Dietmar-Hopp-Stadion rollt, also bei den Partien der U23, U19 und der Frauen-Bundesliga, wird das „FairPlay“ ebenfalls gewappnet sein. Gleiches gilt für die Partien im Europapokal und natürlich auch für die „Hoffe“-Spiele in der Bundesliga, die im „FairPlay“ übertragen werden, „schließlich wollen wir allen Fans, die nicht im Stadion sein können, die Möglichkeit geben, die Partien zu schauen“, wie Schüttler erläutert.

Der Küchenchef hat für seine neue Stelle seinen Posten als Küchenchef im Mondial in Wiesloch aufgegeben, wo er für seine Arbeit auch vom berühmten Guide Michelin ausgezeichnet worden war. Zuvor hatte Schüttler in der Weinlust in Östringen, im Median in Wiesloch und im Winzerhof in Rauenberg gearbeitet. Nun also Hoffenheim. Schüttler: „Wir wollen natürlich auch ein Anzugspunkt für die Menschen sein, die sich mit der TSG identifizieren. Ein Treffpunkt für Fans – aber natürlich auch für alle anderen.“

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