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FRAUEN
05.05.2014

"Wir haben bis zur totalen Erschöpfung gekämpft"

Die englische Woche endete für die TSG-Frauen mit einem Sieg gegen die SGS Essen. Nach dem 2:1 sprechen Doppeltorschützin Christine Schneider, Tamar Dongus sowie die beiden Trainer über die vergangene Woche und die Partie gegen Essen.

Jürgen Ehrmann: Der Beginn war mit dem frühen Tor furios für uns. Dann hatten wir eine kleine Kette von Schiedsrichter-Entscheidungen, auf die wir uns zu sehr versteift hatten. Wir sollten uns auf das Spiel konzentrieren, danach hatten wir dann nicht mehr die Präsenz wie zu Beginn. Nach Donnerstag und dem Spiel gegen Wolfsburg waren die Beine bei meinen Spielerinnen schon schwerer als sonst. Es war ein hart umkämpftes Spiel, es ging zur Sache. Ich bin sehr zufrieden, auch wenn wir schon bessere Spiele von uns gesehen haben. Es war kein schlechtes Spiel, nur die Frische hat uns heute gefehlt. Aber das haben wir mit unbändigem Kampfeswillen ausgeglichen. Nächste Woche haben wir das Topsspiel gegen Cloppenburg. Wenn wir dort gewinnen, sind wir schon einen Riesenschritt voraus.

Christine Schneider: Wir mussten feststellen, dass eine englische Woche sehr anstrengend ist. Insbesondere in den letzten Minuten gegen Essen waren wir mit unseren Kräften eigentlich am Ende, aber jede von uns hat bis zur totalen Erschöpfung gekämpft, um den wichtigen Sieg über die Zeit zu retten. Nach dem Schlusspfiff waren wir alle erleichtert, wieder drei Punkte für den Klassenerhalt eingefahren zu haben. Das perfekte Wochenende hat dann noch der Sieg und die Meisterschaft unserer zweiten Mannschaft komplettiert. Das motiviert uns zusätzlich, den Klassenerhalt zu schaffen, damit die Regionalligamannschaft ihre Meisterschaft mit dem Aufstieg krönen kann.

Tamar Dongus: Nach der sehr intensiven Partie gegen Wolfsburg sind wir über die drei Punkte glücklich. Es war ein hart umkämpftes Spiel, in dem man von Anfang an gemerkt hat wie wichtig uns ein Sieg ist. Wir haben auch schon schönere und bessere Spiele abgeliefert und sind dafür nicht belohnt worden. Letztendlich zählen die Punkte und die haben wir im engen Abstiegskampf eingefahren. Gegen Wolfsburg ging es vor allem darum, uns gut zu präsentieren und ich denke, das ist uns auf jeden Fall gut gelungen. Und der zweiten Mannschaft kann man nur zu einer überragenden Saison gratulieren. Natürlich ist deren Meisterschaft auch für uns noch zusätzliche Motivation, den Klassenerhalt zu schaffen.

Markus Högner: Hoffenheim war sehr konterstark. Das hat uns nicht in die Karten gespielt. Wir machen dann zwar das 1:1, haben das Spiel auch scheinbar unter Kontrolle und haben dann nach vorne etwas besser gespielt. Dann bekommen wir aber zu einem ungünstigen Zeitpunkt das 1:2. In der zweiten Halbzeit haben wir planlos nach vorne agiert. Bis auf einen Schuss von Linda Dallmann hatten wir uns eigentlich keine Torchancen mehr. Ich bin unzufrieden, weil ich auch immer wieder davor gewarnt habe, dass wir noch nicht durch sind. Ich bin davon überzeugt, dass wir dieses Jahr mehr als 21 Punkte für den Klassenerhalt brauchen. Wir wollten das Spiel in Hoffenheim auch als Testlauf für das Pokalfinale sehen. Das ist aber schief gegangen.

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