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AKADEMIE
08.05.2014

Vorschau: U19 bei wiedererstarkten Bayern / Noch zwei Spiele bis zum großen Ziel

Zwei Spiele stehen für die U19 in dieser Saison in der Bundesliga Süd/Südwest noch aus. Gewinnt der Tabellenführer die Partien, hat er die Endrunde um den nationalen Titel erreicht – unabhängig davon, was die Konkurrenz macht.

Am Sonntag, 13 Uhr, gastieren die Blau-Weißen beim FC Bayern München. Am letzten Spieltag wartet auf die TSG dann eine einerseits vermeintlich lösbare Aufgabe, andererseits aber auch ein kniffliges Derby gegen den FC-Astoria Walldorf, den bereits abgestiegenen Tabellenvorletzten. „Walldorf interessiert uns noch nicht. Wir fokussieren uns voll auf das München-Spiel“, gibt Trainer Julian Nagelsmann indes deutlich zu verstehen.

Es gilt, den Schwung aus den zurückliegenden Partien mitzunehmen, als es der TSG sowohl beim Karlsruher SC (3:2 nach 0:2) als auch gegen die SpVgg Greuther Fürth (3:1 nach 0:1) gelang, Rückstände wettzumachen. Die Tatsache, dass aufgrund von Sperren (Nadiem Amiri, Barış Atik), Verletzungen (Bahadır Özkan) und der U17-EM (Philipp Ochs, Benedikt Gimber) mehrere Leistungsträger nicht zur Verfügung stehen, sollte sich nicht hemmend auswirken, schließlich hat in den zurückliegenden Wochen jeder Spieler aus Nagelsmanns Kader unter Beweis gestellt, dass er zu großen Leistungen in der Lage ist.

Prominente Namen im Bayern-Aufgebot

Eine gute Vorstellung wird nötig sein, um beim FC Bayern zu bestehen. Die Münchener belegen in der Rückrundentabelle den zweiten Platz – eine Position hinter dem TSV 1860 München, dem ersten Verfolger der TSG im Meisterkampf, und einen Rang vor den Hoffenheimern.

Nach einer durchwachsenen Hinrunde haben sich die Bayern in diesem Jahr gesteigert und im Gesamtklassement auf Platz fünf hochgeschossen. Der Kader der Münchener hält zudem einige prominente Namen bereit, wie etwa Lucas Scholl (Sohn von Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl) oder aber Steven Ribéry (Bruder von Franck Ribéry) und Gianluca Gaudino (Sohn von Ex-Nationalspieler Maurizio Gaudino). Das Hinspiel hatte die TSG mit 5:2 gewonnen.

Übrigens: Die Münchener „Löwen“ gastieren als Tabellenzweiter zeitgleich beim vierplatzierten 1. FC Kaiserslautern, der rechnerisch auch noch Chancen hat, in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Der auf Rang drei geführte VfB Stuttgart tritt bei der SpVgg Greuther Fürth an.

Die U17 der TSG gibt am Samstag, 12 Uhr, beim 1. FC Kaiserslautern ihre Visitenkarte ab. Eigentlich hätte das Spiel schon am 1. Mai stattfinden sollen, wurde aber kurzfristig verlegt. So stiegen die Kraichgauer nach längerer Pflichtspielpause am vergangenen Sonntag mit einem 2:0-Sieg beim FC Augsburg wieder in den Bundesliga-Betrieb ein. Beim FCK, der als Tabellenzwölfter noch gegen den Abstieg kämpft, wollen die vierplatzierten Blau-Weißen nachlegen.

Ein prestigeträchtiges Derby wartet auf die U14, die am Samstag um 12 Uhr den VfB Stuttgart II empfängt. Während die TSG derzeit auf Platz sieben steht, belegen die Schwaben den dritten Platz – bei vier Zählern Vorsprung. Es ergibt sich für die Kraichgauer also die Chance, im direkten Duell Boden auf den Kontrahenten gutzumachen.

Alle Spiele im Überblick

U19 / A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim, Sonntag, 13 Uhr, Sportpark Heimstetten

U17 / B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

1. FC Kaiserslautern – TSG 1899 Hoffenheim, Samstag, 12 Uhr, Fröhnerhof Rasen 7 Mehlingen

U16 / B-Junioren Oberliga Baden-Württemberg

FC Denzlingen – TSG 1899 Hoffenheim II, Samstag, 13.30 Uhr, Einbollenstadion

U15 / Regionalliga Süd

SpVgg Unterhaching – TSG 1899 Hoffenheim, Sonntag, 11 Uhr, Stadion Grünauer Allee

U14 / Oberliga Baden-Württemberg

TSG 1899 Hoffenheim II – VfB Stuttgart II, Samstag, 12 Uhr, Förderzentrum Zuzenhausen

U13 / Landesliga Rhein/Neckar

VfB Eppingen – TSG 1899 Hoffenheim III, Samstag, 14.30 Uhr

U12 / Kreisklasse Sinsheim A

TSV Reichartshausen – TSG 1899 Hoffenheim, Freitag, 18 Uhr

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