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04.05.2014

Schneider schnürt Doppelpack beim Sieg gegen Essen

Die TSG hat die englische Woche mit einem Sieg über Essen beendet. Im Dietmar-Hopp-Stadion setzte sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann mit 2:1 (2:1) durch und sammelte wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Gegen Essen begann die TSG mit der gleichen Aufstellung wie in Freiburg. Leonie Pankratz rutschte wieder auf die linke Außenverteidigerposition und Theresa Betz begann auf einer der beiden Sechserpositionen.

Wie gegen Wolfsburg begann Hoffenheim auch gegen Essen sehr offensiv und setzte die Gäste früh unter Druck. Und der Mut sollte bereits in der dritten Minute belohnt werden. Martina Moser wurde mit einem feinen Pass aus dem Mittelfeld im 16er bedient, legte zurück auf Christine Schneider, die keine Mühe hatte, die Führung zu erzielen. Ein perfekter Start.

Hartmann zum Ausgleich

Die TSG blieb nach dem Führungstreffer die bessere Mannschaft, ließ einen klaren Spielplan erkennen, musste in der 17. Minute aber dennoch den Ausgleich hinnehmen. Ein Gegentor, das für Unbehagen auf Seiten der TSG sorgte. Denn Torschützin Charline Hartmann hatte den Ball direkt vor ihrem Tor mit der Hand berührt, Schiedsrichterin Verena-Kordula Schultz hatte die Aktion aber nicht geahndet.

Der Treffer zum 1:1 gab den Gästen Sicherheit, die nächste Torchance gehörte aber der Mannschaft von Coach Ehrmann. Theresa Betz nahm aus 25 Metern Maß, SGS-Torhüterin Lisa Weiß schaute dem Ball nach, der nur knapp übers Kreuzeck flog. Ansonsten gab es wenige Torraumszenen auf beiden Seiten, das Spiel war von vielen kleinen Unterbrechungen geprägt.

Schneider zum Zweiten

Hoffenheim hatte nicht viele Möglichkeiten, aber nutzte die wenigen effektiv. Mit dem Pausenpfiff gingen die Gastgeberinnen erneut in Führung. Schneider ließ ihre Gegenspielerin aussteigen und erzielte mit ihrem zweiten Treffer das 2:1.

Die ersten Minuten in der zweiten Hälfte spielten sich im Mittelfeld ab. Beide Defensivreihen standen kompakt, dann gab es innerhalb von einer Minute eine Möglichkeit auf jeder Seite. Erst verpasste Schneider mit ihrem gefühlvollen Schuss das Essener Tor knapp. Auf der anderen Seite musste Alisa Vetterlein nach einem Freistoß der Gäste eingreifen.

TSG in Überzahl

In der 58. Minute hatte Schneider die nächste Chance – dieses Mal mit einem Freistoß. Moser war auf dem Weg alleine aufs Tor gefoult worden, Schiedsrichterin Schultz ließ die Rote Karte stecken und zeigte nur Gelb. Den Freistoß setzte Schneider übers Tor.

In der nächsten Aktion fungierte Schneider als Passgeberin in den Lauf von Sabine Stoller, die mit rechts direkt abzog, aber Keeperin Weiß rettete. Ab der 72. Minute hatte die TSG nicht nur ein Tor mehr, sondern auch eine Spielerin mehr auf dem Feld. Nach wiederholtem Foulspiel hatte Essens Vanessa Martini die Gelb-Rote Karte gesehen.

Hoffenheim spielte die Überzahl teilweise gut aus, achtete in erster Linie aber darauf, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Die TSG-Angriffe wusste Essen oft nur mit Fouls zu unterbinden, der vierte Freistoß aus zentraler Position war das Resultat, aber auch Betz‘ Versuch ging übers Tor.

In den letzten Minuten wurde es nochmal spannend. Trotz Unterzahl warf Essen alles nach vorne, um noch irgendwie zu einem Punktgewinn zu kommen. Aber durch die starke Defensive der TSG war kein Durchkommen. Erleichtert und glücklich war auch Trainer Ehrmann: „Wir hätten den Sieg früher klar machen können, aber wir haben ein hart umkämpftes Spiel verdient gewonnen. Wir haben sicherlich schon bessere Spiele gemacht, aber mit unbändigem Kampfeswillen haben wir uns die drei Punkte verdient.“

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