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03.05.2014

Schade! Knappe TSG-Niederlage in Dortmund

Im Vergleich zum 0:0 gegen Eintracht Frankfurt vor Wochenfrist veränderte Markus Gisdol seine Startelf auf zwei Positionen – Tobias Strobl ersetzte Kai Herdling und Tarik Elyounoussi stand für den rotgesperrten Anthony Modeste auf dem Rasen.

Mit dabei natürlich auch Roberto Firmino – der Topscorer der TSG stellte seine Gefährlichkeit nach fünf Minuten eindrucksvoll unter Beweis. Im Zentrum schüttelte er seinen Gegenspieler ab und zog mit links aus 17 Metern Torentfernung ab. Weidenfeller chancenlos. Das frühe 1:0 für 1899 in Dortmund. Und die TSG drückte weiter – in der achten Minute umkurvte Volland den BVB-Keeper, scheiterte dann aber mit seinem Rechtsschuss an einem Dortmunder Abwehrspieler, der auf der Linie stand.

Nur zwei Minuten später stand plötzlich TSG-Keeper Jens Grahl im Mittelpunkt. Er war schneller am Ball als Marco Reus und konnte so den Ausgleich verhindern. Ein munteres Spiel, in dem beide Teams die Offensive betonten und viel Zug zum Tor offenbarten. Kein Wunder, wenn der zweit- gegen den drittbesten Angriff der Liga spielt.

Dortmunder Dreifachschlag

Dortmund drückte in der Folge auf den Ausgleich – Angriff nach Angriff rollte auf Jens Grahl und seiner Abwehr zu, aber 1899 wehrte sich nach Kräften, verteidigte konsequent und konzentriert. Auch Nadelstiche wurden vorne immer wieder gesetzt. So zog Volland in der 28. Minute mit links aus 20 Metern ab und verfehlte den BVB-Kasten nur knapp.

Im Gegenzug markierten die Gastgeber dann den Ausgleich. Kevin Großkreutz traf aus 22 Metern mit rechts zum 1:1 (29.). Nur eine Minute später legte Mkhitaryan für den BVB nach – die Klopp-Elf führte urplötzlich mit 2:1. Auch in der 34. Minute war Jens Grahl chancenlos. Lukasz Piszczek erhöhte auf 3:1. Für die Dortmunder war in diesen Minuten jeder Schuss ein Treffer.

Weidenfeller mit Fehler bei Süle-Tor

Nach der Pause nahm sich das Spiel eine kurze Auszeit, das Tempo war merklich langsamer als in Halbzeit eins. 1899 stand wieder besser und hielt die Räume eng. Torchancen konnte sich die Gisdol-Elf nicht erspielen. Die Partie spielte sich nun mehr im Mittelfeld ab, die Zweikämpfe wurden intensiver geführt als vor dem Kabinengang.

Aus dem Nichts kam 1899 dann zum Anschlusstreffer. Niklas Süle zog in der 65. Minute aus über 30 Metern ab und BVB-Keeper leistete sich einen Aussetzer – nur noch 2:3. Kurz darauf konterte die TSG über Volland und Firmino, ehe der eingewechselte Salihovic im Zentrum zum Abschluss kam. Sein Schuss in der 73. Minute wurde im letzten Moment abgeblockt.

Debüt für Nazario

In der 84. Minute war es wieder Salihovic – mit einem Flachschuss aus 25 Metern prüfte er Weidenfeller, der zur Ecke klärte. 1899 schnupperte am Ausgleich. In dieser Minute kam Bruno Nazario auch zu seinem Bundesliga-Debüt. Der Brasilianer wurde für Tobias Strobl eingewechselt.

Die TSG warf noch einmal alles nach vorne, aber auch ein Eckball in der Nachspielzeit brachte nichts mehr ein, obwohl Jens Grahl mit im BVB-Strafraum auftauchte. Nach einer mutigen Leistung musste sich 1899 also ohne Punkt aus Westfalen verabschieden.

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