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01.05.2014

Großer Kampf gegen Triple-Sieger wird nicht belohnt - TSG verliert knapp gegen Wolfsburg

Mit einer 1:2-Niederlage endet der zweite Teil der englischen Woche für die TSG Hoffenheim. Gegen den VfL Wolfsburg zeigte die TSG insbesondere in der ersten Hälfte einen „sehr guten Auftritt“, so Coach Jürgen Ehrmann, die Punkte nahm dennoch der Gegner mit.

Mit zwei Änderungen im Vergleich zur Partie in Freiburg schickte Trainer Ehrmann seine Mannschaft gegen den amtierenden Triple-Sieger aufs Feld. Tiffany Cameron feierte ihr Startelfdebüt und auch Anne Fühner rückte in die Anfangsformation.

Die TSG begann gegen Wolfsburg sehr offensiv und zwang die Gäste in den Anfangsminuten gleich zu einigen unkontrollierten Befreiungsschlägen. Einsatz und Kampf stimmten von Beginn an und Hoffenheim gab auch den ersten Torschuss der Partie ab. Nach knapp zehn Minuten war es Mana Iwabuchi, deren Distanzschuss aber übers Tor flog.

TSG antwortet postwendend

Mitten in der Druckphase der TSG fiel dann aber das 0:1. Über die rechte Seite setzte sich Wolfsburg durch. Selina Wagner stand in der Mitte ganz alleine und erzielte die Führung. Hoffenheim ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und war drei Minuten später wieder im Spiel zurück. Über Umwege nach einer Ecke kam der Ball zu Martina Moser, die zum verdienten 1:1 traf.

Die nächste Möglichkeit hatte Iwabuchi zwei Minuten später, zögerte bei ihrem Abschluss aber etwas zu lange, Wolfsburg konnte klären. Nach dem 1:1 wurde das Spiel offener. Wolfsburg setzte mehr auf Ballbesitz, konnte von der TSG aber immer wieder entscheidend und frühzeitig attackiert werden.

Torraumszenen gab es in der Endphase der ersten Halbzeit nur wenige und die wenigen waren auf beiden Seiten ungefährlich.

Wolfsburg übernimmt Spielgeschehen

Die zweite Hälfte begann mit Vorteilen für die Gäste, deren Pässe aber häufig ungenau waren. Die Hoffenheimerinnen unterstützten sich gegenseitig, der mannschaftliche Zusammenhalt war erstklassig.

Dennoch ging Wolfsburg erneut in Führung. In der 56. Minute war es für Martina Müller ein Leichtes, als sie eine abgefälschte Hereingabe aus einem Meter nur noch über die Linie drücken musste. Kurz darauf rettete Alisa Vetterlein ihr Team mit einer starken Parade vor dem dritten Gegentreffer.

Der Tabellendritte aus Niedersachen kontrollierte nach der Führung das Spielgeschehen. Die Gastgeberinnen gaben trotz des Rückstands gegen einen starken Gegner aber nicht auf. Weiterhin versuchten sie spielerisch vor das Wolfsburger Tor zu kommen, aber die VfL-Defensive stand deutlich besser als in den ersten 45 Minuten.

Drei gute Möglichkeiten hatte Wolfsburg noch. Zwei Mal per Kopf und eine Schusschance, die Vetterlein hervorragend vereitelte. Die letzte Offensivaktion der Partie hatte die TSG in der Schlussminute. Der Kampf, den Hoffenheim dem Champions-League-Finalisten über 90 Minuten bot, wurde aber leider nicht belohnt.

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