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FRAUEN
27.04.2014

Unglücklicher Start in die englische Woche: TSG verliert in Freiburg

Keine Punkte gab es für die TSG-Frauen beim Baden-Derby in Freiburg. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann startete gut, musste sich aber mit 1:4 (0:1) geschlagen geben. Hoffenheim bleibt Tabellenzehnter, hat noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

In Freiburg begann die TSG mit einer Änderung in der Startelf. Nach ihrer Schulterverletzung zurück, stand Alisa Vetterlein wieder zwischen den Pfosten. Hoffenheims Nummer eins sah einen guten Start ihrer Mannschaft und hatte in der Anfangsphase wenig zu tun.

Hoffenheim begann offensiv und hatte auch die erste Chance der Partie, aber Martina Mosers Schuss ging knapp am Tor vorbei. Nur wenige Minuten später hatte Sabine Stoller die Führung auf dem Fuß. Nach Hereingabe von der rechten Seite scheiterte sie aus kurzer Distanz an SC-Keeperin Laura Benkarth.

Die TSG hatte sich die Führung verdient, spielte besser und war agiler. Das Tor fiel dann aber auf der anderen Seite. Juliane Maier erzielte das 1:0 per Freistoß. Mit der Führung im Rücken kam der SC besser ins Spiel, wurde aggressiver und präsenter. Die Partie war jetzt offen, beide Teams erspielten sich Chancen. Auf Seiten der Hoffenheimerinnen hatten Mana Iwabuchi und Christine Schneider die besten.

Pankratz im Pech

Der Beginn in die zweite Hälfte verlief für die TSG unglücklich. Mit der ersten Ecke und einem Kopfball von Jenista Clark erhöhte Freiburg in der 47. Minute auf 2:0. Dennoch ging es weiter hin und her. Hoffenheim blieb im Spiel. Schneider hatte die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Aber Benkarth im SC-Tor reagierte stark und vereitelte die Chance aus kürzester Distanz.

Das Glück gesellte sich auch in der Folge nicht auf die Seite der Nordbadenerinnen. Eine Flanke wollte Leonie Pankratz klären, der Ball rutschte ihr aber über den Fuß und zum 0:3 ins Tor. Das Trainerteam reagierte, löste die Viererkette auf und verstärkte die Offensive mit der Einwechslung von Annika Eberhardt.


"Auf diesem Niveau tödlich"

Die Umstellung zeigte Wirkung. In der 65. Minute verkürzte Moser mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel auf 1:3. 1899 rannte weiter an, drückte Freiburg in deren Hälfte, das in der Defensive aber gut stand und auf Konter lauerte.

In der Schlussminute musste die Mannschaft von Trainer Ehrmann noch den vierten Gegentreffer hinnehmen. Sandra Starke vollendete einen Konter zum 4:1-Endstand. „Zu Beginn waren wir gut im Spiel, haben unsere Chancen aber nicht genutzt und das ist auf diesem Niveau tödlich. In der zweiten Halbzeit wollten wir offensiver spielen, haben das Risiko erhöht, aber oft hat der letzte Pass gefehlt. Wir dürfen uns jetzt keinen Kopf machen. Wir haben zwei Heimspiele, da versuchen wir wieder, Punkt zu holen“, so Ehrmann.

Bereits am kommenden Donnerstag, 1. Mai geht die TSG wieder auf Punktejagd. Um 11 Uhr ist der VfL Wolfsburg zu Gast im Dietmar-Hopp-Stadion.

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