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17.04.2014

Markus Gisdol: "Wenn Helene singt und Roberto tanzt, ist alles gut"

Am kommenden Samstag tritt 1899 im Weser-Stadion gegen Werder Bremen an. An das jüngste Duell im hohen Norden hat die TSG gute Erinnerungen. Am 31. Spieltag der Vorsaison machte das Team aus einem 0:2 ein 2:2. Sven Schipplock traf in der 85. und in der 91. Minute. Ein ganz wichtiger Punkt auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Knapp ein Jahr später fährt 1899 frei von Abstiegssorgen nach Bremen. 40 Punkte hat das Team von Markus Gisdol nach dem 2:0-Sieg gegen den FC Augsburg am vergangenen Sonntag auf dem Konto. Drei weitere dürfen, wenn es nach dem 1899-Cheftrainer geht, in der Hansestadt gerne dazukommen.

Dann könnte auch ein neues TSG-Ritual wieder greifen. Seit einigen Wochen werden Siege in der Kabine mit Helene Fischers Hit "Atemlos" gefeiert. Roberto Firmino, der eigentlich brasilianische Samba-Rhythmen im Blut hat, ist einer der größten Fans des Songs. Markus Gisdol brachte es bei der Pressekonferenz vor der Partie am Donnerstagnachmittag auf eine einfache Formel: "Wenn Helene Fischer singt und Roberto Firmino tanzt, ist alles gut".

Gedankenspiele hinten links

Ein konkretes Ziel wollte Gisdol für die verbleibenden vier Spiele nicht ausgeben. "Wir wollen die Saison sauber zu Ende spielen und vielleicht noch einen Platz nach oben klettern. Dafür brauchen wir in Bremen ein Unentschieden oder noch besser einen Sieg." In Bremen erwartet er eine Mannschaft, die den unglücklichen Auftritt in Mainz vor Wochenfrist "wieder gutmachen will" und "eine richtig gute Kulisse".

Welche Elf er zum Anpfiff aufs Feld schicken wird, wollte der Trainer naturgemäß noch nicht verraten. An seinen Gedanken, wie der gesperrte Andreas Beck auf der linken Abwehrseite zu ersetzen ist, ließ er dennoch teilhaben. Jeremy Toljan ist eine Option. Der 19-Jährige kam allerdings leicht angeschlagen von der deutschen U20-Nationalmannschaft zurück, wo er unter der Woche 90 Minuten durchspielte. Deshalb ist auch Option zwei denkbar: Niklas Süle rückt in die Innenverteidigung und Tobias Strobl verteidigt auf der linken Seite.

Noch nicht für einen Einsatz von Anfang an steht David Abraham zur Verfügung. Der argentinische Innenverteidiger absolvierte am Donnerstagmorgen sein erstes volles Mannschaftstraining und könnte sich einen Platz im Kader erkämpfen, für 90 Minuten reicht es aber noch nicht. Verzichten muss das Team lediglich auf Sven Schipplock. Der Stürmer wird immer noch von einem entzündeten Nerv geplagt. Muss also in diesem Jahr ein anderer für die TSG-Tore in Bremen sorgen. Kandidaten gibt es im Team ja genug - und vielleicht sorgt Roberto Firmino ja persönlich dafür, dass er nach der Partie tanzen kann.

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