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09.04.2014

Kristin Demann: "Der Blick auf die Tabelle fühlt sich jetzt besser an"

Am Sonntag, 13. April um 14 Uhr ist Hoffenheim zu Gast beim 1. FFC Turbine Potsdam: Meisterschaftsaspirant und Champions-League-Halbfinalist. Vor der Partie beim Tabellenzweiten spricht die ehemalige Potsdamerin Kristin Demann über den kommenden Gegner. Sie freut sich aufs „Karli“, auf alte Bekannte sowie Freunde und glaubt an eine Überraschung.

Hallo Tini, am Montag hattest du Geburtstag. Alles Gute nachträglich. Wie hast du den Tag verbracht?

Ich hatte Besuch von einer Freundin, mit der ich am Sonntagabend in meinen Geburtstag reingefeiert habe. Am Montag hatte ich zweimal Training – morgens im Footbonaut und abends auf dem Platz. Danach habe ich den Tag einfach gemütlich ausklingen lassen.

Am Wochenende müsst ihr nach Potsdam. Freust du dich auf die Rückkehr an deine alte Wirkungsstätte?

Es ist ja noch nicht lange her, dass ich dort gespielt habe und ich freue mich, alle wiederzusehen. Schön ist, dass wir im „Karli“ (Karl-Liebknecht-Stadion) spielen. Ich selbst konnte dort bisher leider nur sehr selten spielen, weil ich aufgrund meiner Verletzung kaum gespielt habe. Die Stimmung dort ist aber immer toll und ich freue mich darauf, vor dieser Kulisse aufzulaufen.

Das Hinspiel ging nur knapp verloren. Was stimmt dich zuversichtlich, dass ihr auch in Potsdam beim Champions-League-Teilnehmer mithalten könnt?

Die vergangenen drei Spiele geben uns Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass wird das körperlich robuste und schnelle Spiel in der ersten Liga mittlerweile viel besser annehmen. Auch gegen Leverkusen waren wir kein Favorit, konnten aber gewinnen, weil uns auch die drei Gegentore nicht zurückgeworfen haben und wir einfach immer weitergespielt haben. Vielleicht ist es für uns ein kleiner Vorteil, dass bei Potsdam viele Spielerinnenmit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren. Außerdem wartet im Halbfinale der Champions League die Partie gegen den VfL Wolfsburg, die wahrscheinlich auch schon in den Hinterköpfen ist. Wir müssen uns dort keineswegs verstecken und können für eine Überraschung sorgen.

Im Abstiegskampf geht es sehr eng zu, aber ihr habt momentan ein kleines Polster auf den ersten Abstiegsplatz. Wie groß ist euer Selbstvertrauen?

Es ist ein gutes Gefühl, dass wir uns nach den drei vergangenen Spielen etwas absetzen konnten. Nach der ersten Halbserie sah es nicht so gut aus. Jetzt blicken wir mit einem besseren Gefühl auf die Tabelle. Aber auch die anderen Mannschaften werden im Abstiegskampf weiterhin alles geben. Wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen an die letzten Spiele anknüpfen. Wir haben in den kommenden Wochen wichtige Spiele in Freiburg und gegen Essen. Wenn wir da Punkte holen, haben wir gute Chancen, in der Liga zu bleiben.

Mit Kris Kober fällt nun auch die zweite Torhüterin aus. Carina Schanz und Martina Tufekovic werden nachrücken. Für beide wäre es der erste Einsatz in der Bundesliga und dann gleich bei einem Meisterschaftskandidaten. Wie könnt ihr den beiden die Nervosität nehmen?

Ich glaube, es ist für beide gut, dass wir in Potsdam spielen. Wir gehen dort nicht als Favorit ins Spiel und müssen nicht unbedingt Punkte holen. Natürlich werden wir sie vor und während des Spiels unterstützen. Im Training versuchen wir die beiden zu pushen und sie immer wieder zu loben. Allerdings sind beide gut genug, um selbstbewusst ins Spiel zu gehen. Ich habe ein gutes Gefühl, dass es weder für Carina noch für Martina ein großes Problem wird.

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