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09.04.2014

Koen Casteels: "Werde sehr hart für mein Comeback arbeiten"

Es passierte in der 70. Minute der TSG-Partie am vergangen Sonntag in Berlin. 1899-Torhüter Koen Casteels prallte beim Herauslaufen mit Hertha-Stürmer Adrian Ramos zusammen und zog sich einen Bruch des rechten Schienbeins zu. Ein Schock für die Nummer eins der TSG, seine Mitspieler, das Trainerteam und die 1899-Fans.

Der 21-Jährige wurde noch am Sonntagabend in einem Berliner Krankenhaus operiert und wird gegen Ende der Woche im Kraichgau zurückerwartet. Die Situation, die zu seiner schweren Verletzung führte, beschreibt der Keeper im Rückblick so: "Ramos und Jannik waren im Duell um den Ball. Ich war nicht sicher, ob Jannik rechtzeitig hinkommt, deshalb bin ich rausgelaufen. Das ging alles sehr schnell, ich weiß nur noch, dass ich diesen Schmerz gespürt habe im Bein, direkt nach dem Körperkontakt. Mir war sofort klar, dass etwas kaputt gegangen war."

Casteels weiß, dass sein Weg zurück ein langer wird. Aber einer, den er mit aller Vehemenz angehen will: "Sobald ich von den Ärzten grünes Licht bekomme, werde ich mit den Reha-Maßnahmen beginnen. Die WM steht jetzt nicht mehr im Vordergrund. Ich werde sehr hart an meinem Comeback arbeiten. Aber ich werde mir auch die notwendige Zeit lassen, um wieder bei 100 Prozent zu sein, wenn ich zurückkomme."

Moralisch wichtige Unterstützung bekam der Torhüter im Krankenhaus. Sowohl seine Eltern als auch Adrian Ramos besuchten ihn in der Klinik. Zur Stippvisite des Stürmers, dessen Wechsel zu Borussia Dortmund zur kommenden Saison am Mittwoch offiziell verkündet wurde, sagte Casteels: "Sein Besuch hat mich sehr gefreut. Er hat sich entschuldigt, aber das musste er nicht. Niemand hatte in dieser Szene eine böse Absicht. Es war ein Kampf um den Ball, wie er beim Fußball immer wieder vorkommt."

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