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FRAUEN
02.04.2014

Footbonaut: Suchtgefahr im Quadrat

Seit knapp zwei Monaten haben die 1899-Frauen eine neue Trainingsmöglichkeit. Wie alle Mannschaften der TSG dürfen auch die Hoffenheimer Frauen sowie die Eliteschülerinnen den Footbonaut am Trainingszentrum der Profis nutzen. Für die Frauen und Juniorinnen etwas Besonderes: Denn damit sind sie die einzigen Fußballerinnen weltweit, die in den Genuss dieses speziellen Trainingsgeräts kommen.

Zwei bis drei Mal pro Woche beaufsichtigt Techniktrainer Marco Göckel die Spielerinnen und ist von der Trainingshalle begeistert: „Meine Eindrücke vom Footbonaut und den Möglichkeiten, die dieser bietet, sind sehr gut.“

Der Trainer der U17-Juniorinnen spricht sogar von „Suchtgefahr“. „Die Spielerinnen haben unheimlich viel Spaß und möchten kaum noch raus aus der Halle, um sich immer weiter zu verbessern. Auch mir selbst macht es großen Spaß, darin zu trainieren.“ Christine Schneider stimmt zu: „Der Footbonaut ist eine sehr gute Abwechslung zum gewohnten Training und ich trainiere gerne darin.“

Wo kommt der Ball her, wo muss er hin?

Erfolge in der Halle, die mit acht Ballmaschinen in unterschiedlichen Höhen ausgestattet ist, sind schnell erkennbar: „Schon nach kurzer Zeit konnten wir Fortschritte in der Passgenauigkeit und Handlungsschnelligkeit erkennen“, so Göckel. Schneider hat auf dem Feld fast immer sehr schnell eine Lösung parat und kann diese Fähigkeit im Footbonaut noch weiter verbessern: „Schnelle Orientierung kann man im Footbonaut sicherlich auch gut üben – wo kommt der Ball her, wo muss ich hin spielen?“

Der Footbonaut bietet verschiedene Trainingsprogramme: Der Ball kann flach, halbhoch oder hoch und mit variabler Geschwindigkeit aus der Ballmaschine kommen. Auch die Wiederholungszahl ist individuell einstellbar.

Tore treffen und schneller werden

Welche Vorteile die Spielerinnen haben? „Die Wiederholungszahlen in der Ballan- und –mitnahme sind so auf dem Platz nie möglich. Außerdem folgt immer eine Anschlussaktion, bei der der Pass in ein definiertes Zielfeld gespielt werden muss“, erklärt Göckel. Die kognitiven Fähigkeiten der Frauen werden geschult und verbessert, denn auf dem Spielfeld ist es „mit das Wichtigste, richtige Entscheidungen zu treffen“, so der 32-Jährige, der auch zur Expertengruppe „Footbonaut“ gehört.

Wo sich Schneider noch verbessern kann, weiß die 24-Jährige: „Am Anfang habe ich das Augenmerk darauf gelegt, die Tore zu treffen. Das ist mir aber nicht schwer gefallen. Wichtig ist aber, dass ich nach der Ballannahme noch schneller den Pass suche.“

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