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FRAUEN
02.03.2014

TSG verlässt die Abstiegsplätze - Verdienter Erfolg in Sindelfingen

Die 1899-Frauen sind mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Beim VfL Sindelfingen setzte sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann mit 5:0 (1:0) durch. Die Tore erzielten Fabienne Dongus, Mana Iwabuchi, Martina Moser und Leonie Keilbach mit einem Doppelpack.

Hoffenheim begann mit sieben Änderungen in der Startelf. Kristina Kober, Madita Giehl, Anne Fühner, Christine Schneider, Stephanie Breitner, Fabienne Dongus und Mana Iwabuchi gehörten zu der Elf, die Sindelfingen von Beginn an in deren Hälfte zurückdrängte und das Spiel bestimmte. Der Tabellenletzte stand zunächst aber kompakt und schaffte es, Hoffenheim lange vom eigenen Tor abzuhalten.

Viele Torchancen gab es nicht, aber die TSG hatte die Partie im Griff. Der VfL war offensiv unscheinbar. Die einzigen Aktionen in der gegnerischen Hälfte waren drei Konter, die jedoch für keine Gefahr sorgten. Zum einem günstigen Zeitpunkt, fünf Minuten vor der Pause, ging 1899 verdient in Führung. Nach Vorarbeit von Iwabuchi über die rechte Seite erzielte Fabienne Dongus das 1:0. Coach Ehrmann konnte ob der Führung durchschnaufen: „Das Tor vor der

Pause hat uns gut getan“, so der 53-Jährige.

Der Joker sticht

Seine Mannschaft kam auch wieder schwungvoll aus der Kabine und Sindelfingen musste dem hohen Tempo Tribut zollen, die TSG dominierte das Spielgeschehen und erhöhte in der 65. Minute auf 2:0. Torschützin war die nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Leonie Keilbach, die den Ball aus zehn Metern im Tor versenkte.

Keilbach hatte kurz darauf die nächste gute Chance, ihr Schuss ging aber knapp am Tor vorbei. Den Vorsprung baute Iwabuchi in der 78. Minute aus, als sie im Eins gegen Eins mit VfL-Torhüterin Simone Holder die Siegerin blieb. Die Sindelfinger Defensive wurde insbesondere mit langen Bällen in die Spitze auf die schnellen Hoffenheimerinnen ausgehebelt. So auch beim 4:0 durch Martina Moser in der 79. Minute, die mit einem Pass in die Schnittstelle von Christine Schneider bedient wurde.

Vorbei an Cloppenburg

Die TSG-Frauen nutzten jede Lücke in der Sindelfinger Defensive und spielten auch nach dem vierten Tor weiter nach vorne. Für den Schlusspunkt sorgte eine Minute vor dem Abpiff erneut Keilbach, die zwischenzeitlich noch zwei gute Torchancen vergeben hatte. Iwabuchi fungierte als Vorbereiterin, Keilbach schob überlegt zum 5:0 ins lange Eck.

Der Sieg war hochverdient, Trainer Jürgen Ehrmann war mit dem Ergebnis „natürlich sehr zufrieden“. „Es war ein sehr wichtiger Erfolg für uns“, so Ehrmann. Mit elf Punkten verlässt die TSG die Abstiegsplätze und überholt Konkurrent BV Cloppenburg. „Es war auch heute kein einfacher Gang für uns. Wir wussten, Sindelfingen würde kämpfen. Wir haben eine Zeit lang gebraucht, bis es richtig gut lief. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel sicher nach Hause gebracht.“

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