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05.03.2014

Tobias Strobl: "Colt Seavers? Kenne ich nicht"

Tobias Strobl ist seit Sommer 2013 wieder bei 1899. Der 23-Jährige blickt inzwischen auf 20 Einsätze in der Bundesliga zurück. Zunächst im defensiven Mittelfeld, nun als Rechtsverteidiger oder Innenverteidiger. Vor dem TSG-Spiel gegen Schalke 04 (Samstag, 8. März, 15.30 Uhr) sprach er mit achtzehn99.de über die Positionswechsel und das Duell mit den "Knappen".

Die erste und wichtigste Frage vorneweg. Was sagt dir der Name Colt Seavers?

Tobias Strobl: Colt Seavers? Den kenne ich nicht. Müsste ich wissen, wer das ist?

"Colt Seavers" war Anfang der 80er Jahre in einer Fernsehserie "Der Mann für alle Fälle". Markus Gisdol hat dich zuletzt so genannt, weil du als "Sechser", Rechts- und Innenverteidiger aufgelaufen bist...

Strobl: Okay. Mir machen diese Aufgaben alle Spaß und ich freue mich natürlich, wenn ich am Spieltag auf dem Platz stehe. Ob das dann im Mittelfeld ist, als Außenverteidiger oder im defensiven Zentrum, ist mir egal.


Wie unterscheiden sich die Positionen aus deiner Sicht?

Strobl: Im defensiven Mittelfeld, also auf der "Sechs", komme ich noch mehr in die Zweikämpfe als auf der Position des Innenverteidigers. Für mich ist es aber am anspruchvollsten als Außenverteidiger zu spielen. Weil ich dann offensiv voll mitmachen muss, aber meinen Gegenspieler niemals aus den Augen lassen darf.

Hast du früher schon einmal auf einer anderen Position als im zentralen defensiven Mittelfeld gespielt?

Strobl: Ja, in der Jugend bei 1860 München habe ich auch schon das eine oder andere Mal als Außen- oder Innenverteidiger gespielt. Markus Gisdol hat mich vor der Saison auch schon einmal danach gefragt. Nun hat er sich daran erinnert und ich kann der Mannschaft dort helfen. Ich gewöhne mich an diese Rollen und fülle sie, denke ich, von Woche zu Woche besser aus.

Am Samstag geht es für dich und das Team nach Schalke. Die jüngste Erinnerung an die Veltins Arena ist positiv besetzt, oder?

Strobl: Das war ein sehr gutes Spiel von uns und auch jetzt haben wir einen Lauf. Den wollen wir natürlich fortsetzen. Wenn wir aggressiv auftreten und unsere Möglichkeiten ausschöpfen, dann ist auch auf Schalke wieder etwas möglich.

Für die Schalker gab es zuletzt zwei deutliche Pleiten gegen Real Madrid und Bayern München. Ist das ein Vorteil oder ein Nachteil für die TSG?

Strobl: Ich glaube zumindest nicht, dass es ein echter Vorteil für uns ist. Wenn wir ein frühes Tor machen, könnte die Verunsicherung der letzten beiden Partien bei Schalke vielleicht zurückkehren. Ich denke eher, dass die Schalker brennen werden und vor heimischem Publikum Wiedergutmachung betreiben wollen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Da gilt es, mit allem, was wir haben, dagegenzuhalten.

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