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CAMPUS
06.02.2014

U17: Veränderte Aufgabenstellung

Im Dezember feierte die U17 mit einem 3:0-Sieg beim VfB Stuttgart den perfekten Jahresausklang. Seitdem hat sich für Jens Rasiejewski allerdings einiges verändert, der Trainer startet am Samstag, 13 Uhr, mit modifiziertem Kader und neuer Aufgabenstellung in die Bundesliga-Restrückrunde gegen Eintracht Frankfurt.

An das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt vom 5. November 2011 kann sich Jens Rasiejewski noch sehr gut erinnern. „Das war ein in negativer Hinsicht sehr denkwürdiger Tag“, sagt der U17-Coach. Nach 30 Minuten fiel Bahadır Özkan, heute U19, mit einem Kreuzbandriss aus, zur Pause stand es bereits 0:4, am Ende 1:5. Was damals niemand ahnte: Es war die bis heute letzte Heimniederlage einer Hoffenheimer U17. Die Serie hält nun seit 26 Spielen und 826 Tagen. Und am Wochenende kommt erneut die Eintracht auf die Sportanlage Häuselgrund…

Reset-Taste gedrückt

„Das Jahr hat gut begonnen“, sagt der Trainer in Bezug auf die ersten Einheiten der Vorbereitung und die ersten Testspielergebnisse gegen hochkarätige Gegner wie den VfB Stuttgart (4:0) oder Bayer Leverkusen (1:2). Dann aber häuften sich die schlechten Nachrichten. Mit Johannes Kölmel und Lukas Hoffmann zogen sich in diesen Partien zwei Stammkräfte Bänderrisse zu und fallen noch immer aus. Dadurch, dass zudem die beiden U17-Nationalspieler Benedikt Gimber und Philipp Ochs in die U19 befördert wurden, muss Rasiejewski nun erstmal mit der veränderten Kadersituation klar kommen und neue Talente integrieren. „Das waren sehr dominante Spieler, nun müssen die Rollen neu verteilt werden.“

Rasiejewski drückt also die Reset-Taste, zumal mit Adnaan Hafiz und Miguel Malheiro zwei Spieler die TSG verlassen haben. Aus der U16 rücken daher Johannes Bender und Furkan Çevik nach oben. „Der Kader hat sich verkleinert, die Aufgabenstellung verändert. Wir müssen erstmal schauen, wo wir überhaupt stehen“, so der Trainer, der sich während der Vorbereitung im Test gegen den 1.FC Köln (4:2) über das Comeback von Mittelfeldspieler Timo Teufel freuen durfte, der ein halbes Jahr hatte pausieren müssen. Auch die anderen Freundschaftsspiele gegen Werder Bremen (4:0) und den MSV Duisburg (2:1) verliefen weitestgehend zufriedenstellend.

„Auf uns wartet jetzt jede Menge Arbeit“, blickt Rasiejewski auf die am Samstag beginnende Restrückrunde. „Der Kader muss neu geformt und wieder positive Energie erzeugt werden.“ Der Auftakt 2014 gegen Eintracht Frankfurt ist eine erste Standortbestimmung.

TSG 1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt

Samstag, 13 Uhr, Sportanlage Häuselgrund

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