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03.03.2014

Serien ausgebaut - Rekord aufgestellt

6:2. So stand es am Sonntagnachmittag nach 90 Minuten in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Hoffe 6, Wolfsburg 2! 1899 hatte den Champions-League-Anwärter aus Niedersachsen vor heimischer Kulisse regelrecht "aus dem Stadion geschossen" und dabei einen Vereinsrekord aufgestellt. Sechs Tore waren der TSG in ihrer Bundesliga-Geschichte noch nie in einer Partie gelungen.

52 Treffer stehen nun im Saisonverlauf zu Buche. Insgesamt fielen in den 23-Bundesliga-Spielen mit 1899-Beteiligung 100 Tore. Höchstwert in der Liga. Da passt das 6:2 gegen den VfL ins Gesamtbild. Mit dem Kantersieg gegen das Team von Dieter Hecking hat die Mannschaft von Cheftrainer Markus Gisdol ihre Heimserie auf drei Siege in Folge ausgebaut. 3:0 gegen den Hamburger SV, 4:1 gegen den VfB Stuttgart, 6:2 gegen die "Wölfe". Neun Punkte. 13:3 Tore. Einen solchen Lauf gab es zuletzt vor viereinhalb Jahren, in der Saison 2009/10. Am fünften, siebten und zehnten Spieltag feierte die Mannschaft damals drei Heimsiege nacheinander.

Addiert man die beiden Unentschieden in Freiburg (1:1) und Mönchengladbach (2:2) hinzu, ist 1899 seit fünf Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Auch die letzte Serie dieser Art ist schon einige Tage her. Vom 27. bis zum 31. Spieltag der Saison 2011/12 blieb das Team fünf Mal ohne Niederlage. Allerdings gab es damals nur einen Sieg bei vier Unentschieden.

Lobende & mahnende Worte

1899 befindet sich im Aufschwung. Die Offensive spielt sich viele Chancen heraus - und trifft. Die Defensive hat zu mehr Stabilität gefunden. So stimmt die Balance. Markus Gisdol lobte seine Spieler nach Abpfiff: "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein fast perfektes Pressing gespielt und Wolfsburg so immer wieder zu Ballverlusten gezwungen. Da ist es dann eine Freude zu sehen, welchen Elan unser Team entwickelt. Es war eine tolle Leistung von uns."

Aber Gisdol fand nach der Partie auch mahnende Worte: "Wir bekommen in den nächsten Partien nichts geschenkt." Kevin Volland pflichtete seinem Trainer bei: "Heute haben wir ein Ausrufezeichen gesetzt, aber in der Bundesliga ist alles möglich. Deshalb ist es wichtig, dass wir den Schwung mitnehmen und weiter konzentriert unsere Leistung bringen."

Schweres Programm

Die kommenden Aufgaben haben es in sich. Die TSG muss am 8. März, 15.30 Uhr, auf Schalke antreten, empfängt dann Mainz 05 (Samstag, 15. März, 15.30 Uhr) in Sinsheim und muss anschließend nach Leverkusen (Sonntag, 23. März, 17.30 Uhr). Nacheinander warten der Vierte, Sechste und Dritte der Tabelle auf Beck & Co..

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