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PROFIS
15.01.2014

Tobias Strobl: "1860 ist der Verein meiner Jugend"

Tobias Strobl ist seit dem vergangenen Sommer wieder im Kraichgau und hat sich schnell einen Platz in der Mannschaft von Markus Gisdol erobert. Seine fußballerischen Wurzeln hat der defensive Mittelfeldspieler aber bei 1860 München. Gegen die "Löwen" tritt 1899 am Donnerstag, 14 Uhr, im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion zu einem Testspiel an. Ein guter Grund für achtzehn99.de sich mit "Tobi" zu unterhalten...

Hallo Tobias, es sind noch zehn Tage bis zum Start der Rückrunde gegen Nürnberg. Wie weit seid ihr schon in der Vorbereitung?

Tobias Strobl: Ich denke, wir sind schon ganz gut drauf. Da die Pause nicht so lange war, sind wir auch alle in gutem körperlichen Zustand zurückgekommen. Wir hatten auch individuelle Trainingspläne dabei. So konnten wir schnell wieder auf hohem Niveau und mit großer Intensität trainieren. In den nächsten Tagen geht es nun um die taktischen und spielerischen Details.

Am Donnerstag geht es im Test gegen deinen Ex-Klub 1860 München. Wie verfolgst du die "Löwen" noch?

Strobl: Das ist der Verein meiner Jugend. Ich bin dort schon mit zwölf Jahren hin, habe dann alle Jugendmannschaften durchlaufen, bei den Amateuren sowie ab und an bei den Profis gespielt. Der letzte Schritt zu den Profis ist mir dann nicht gelungen, und so habe ich mich für den Wechsel nach Hoffenheim entschieden. Das war für mich richtig. Natürlich verfolge ich noch, was bei 1860 passiert. Mit Vitus Eicher, Christopher Schindler und Dominik Stahl sind auch noch drei Spieler dort, mit denen ich gespielt habe. Vor allem mit Vitus stehe ich oft in Kontakt. Deshalb freue ich mich schon auf das Spiel morgen.


Wie schätzt du 1860 aktuell ein?

Strobl: Ich denke, sie haben eine gut besetzte Mannschaft und mit Friedhelm Funkel auch einen guten Trainer. Der Weg zum Relegationsplatz in der zweiten Liga ist nicht weit. Wenn sie einen guten Start in die Rückrunde hinlegen, ist da noch vieles möglich.

Was steht für euch als Mannschaft bei so einem Test im Mittelpunkt?

Strobl: Wir wollen umsetzen, was wir im Training einstudiert haben. Balleroberung, Spiel in die Spitze, aber auch einmal längere Ballzirkulation in unseren Reihen. Darum geht es. Wenn dann ein Sieg dabei herausspringt, ist das natürlich so kurz vor dem Start in die Rückrunde auch für das Selbstvertrauen gut.

Welche persönlichen Ziele hast du für die Rückrunde?

Strobl: Ich habe aus meiner Sicht eine ordentliche Hinrunde mit vielen Einsätzen gespielt. Das gilt es nun zu bestätigen. Aber natürlich ist das nicht das Ende der Fahnenstange. Ich will noch einen draufsetzen und mich weiter entwickeln.

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