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ALLGEMEIN
18.01.2014

"Late Night Jobbing" mit Süle, Bierhoff und Sarpei

Oliver Bierhoff plauderte aus seiner Studentenzeit, Hans Sarpei kündigte an, demnächst an die Uni gehen zu wollen und Niklas Süle berichtete, wie er den Fußball und die Schule während seiner Zeit in der achtzehn99 AKADEMIE unter einen Hut bekommen hat: Beim 1. "Late Night Jobbing" des 1899-Partners "Anpfiff ins Leben" in Ludwigshafen gab es viele interessante Einblicke in die Welt des Profifußballs abseits des Spielfeldes.

Genau das war das Thema der Veranstaltung, zu der 600 sportlich talentierte Jugendliche aus Metropolregion Rhein-Neckar in das Gesellschaftshaus der BASF gekommen waren: Es sollten "Perspektiven aufgezeigt werden", wie Anton Nagl, Vorsitzender von "Anpfiff ins Leben", betonte. Perspektiven, die anhand von Ständen sichtbar wurden. 30 Unternehmen boten den Gästen an, sich über Ausbildungschancen zu informieren.

Aus der achtzehn99 AKADEMIE sammelten Spieler der U19 und U17 viele Eindrücke. Die Stände waren im Foyer aufgebaut. Dort hatte auch eine Talkrunde stattgefunden - mit Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff, Ex-Profi Hans Sarpei und 1899-Profi Niklas Süle. Sie standen den Moderatoren Fero Andersen und Martin Pfeffer Rede und Antwort.


Niklas Süle: "Ich wurde sehr gut unterstützt"

"Es war ein gelungener Abend mit vielen interessanten Einblicken", bilanzierte TSG-U19-Spieler Nico Rieble. Matthias Köbbing aus der U17 ergänzte: "Mir hat besonders der Auftritt von Hans Sarpei gefallen." Sarpei, der sich nach seiner Profi-Karriere als Social-Media-Experte einen Namen gemacht hat, erklärte, dass er nach seinem Abitur einst eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker hatte abbrechen müssen, sonst wäre die Fußballkarriere schwer zu realisieren gewesen.

Der ehemalige ghanaische Nationalspieler betonte: "Mit einer Betreuung, wie sie hier gewährleistet wird, wäre mir das wahrscheinlich nicht passiert." Die Spieler aus den TSG-Jugendmannschaften genießen in ihren jeweiligen Zentren optimale Voraussetzungen im sportlichen und im ausbildungstechnischen Bereich. Das bestätigte auch Süle: "Ich wurde immer sehr gut unterstützt und konnte so meinen Realschulabschluss meistern. Auch jetzt mache ich mir noch Gedanken, ob ich irgendwann das Fachabitur nachhole. All das hätte ich ohne die Hilfe, die mir gegeben wurde, nicht geschafft."

Und Torhüterin Alisa Vetterlein, die vor der Saison vom Triple-Sieger VfL Wolfsburg zum Frauenbundesliga-Aufsteiger aus Hoffenheim gewechselt ist, ergänzte: "Die optimale Betreuung war der Hauptgrund für mich, zur TSG zu kommen."

Oliver Bierhoff: "Nicht nur Fußball im Kopf haben"

Die Talkrunde mit Videoeinspielern und munteren Zwischenfragen endete nach etwa 90 Minuten, danach blieb genügend Zeit zum Kontakte knüpfen. Für die Medienvertreter war natürlich der Manager der Deutschen Nationalmannschaft ein gefragter Gesprächspartner. Eine Sache wollten alle wissen: Wie war das als Profifußballer mit einem knapp 13 Jahre andauernden Studium der Wirtschaftswissenschaften im Rücken?

Bierhoff: "Ich erinnere mich an eine Zeit nach Silvester, als ich noch bei Udinese Calcio unter Vertrag stand. Da habe ich drei Monate nur Fußball gespielt und für die Uni gearbeitet. Aber das tat mir auch gut. Man sollte nie nur den Fußball im Blick haben, sondern sich auch mit anderen Dingen beschäftigen." Ein Satz, den nach diesem Abend jeder aufstrebende Fußballer verinnerlicht haben dürfte.

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