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FRAUEN
15.01.2014

1899-Frauen treffen beim SAP-Cup auf erlesenes Teilnehmerfeld

Das Turnier: der SAP-Cup in der Mannaberghalle Rauenberg. Das Teilnehmerfeld: gehoben. Auch dabei: der letztjährige Turniersieger – die 1899-Frauen. Am Sonntag, 19. Januar wird auf dem Kunstrasen in der Rauenberger Mannaberghalle wieder gezaubert, ab 11 Uhr kämpfen zehn Teams um den Titel.

Mit vier Erstligisten sowie dem FC Zürich, Tabellenzweiter der Schweizer Nationalliga A, präsentiert der SAP-Cup einmal mehr Frauenfußball auf höchstem Niveau. Während die TSG und der VfL Sindelfingen bereits zu den etablierten Vereinen des Turniers zählen, sind zwei deutsche Teams zum ersten Mal dabei: Bayer 04 Leverkusen und die SGS Essen haben ihr Kommen angekündigt und reisen mit hervorragender Empfehlung vom DFB-Hallenpokal an.

Ähnlich wie 1899 überraschte Leverkusen das Magdeburger Publikum mit einer, laut Bayer-Trainer Thomas Obliers, „hervorragenden Leistung“, die mit dem geteilten dritten Platz mit Hoffenheim belohnt wurde. Coach Obliers war von dem Auftritt seines Teams angetan: „Auch wenn das Finale im Bereich des Möglichen lag, kann ich meiner Mannschaft nur ein großes Kompliment machen.“ Im Halbfinale unterlag Leverkusen dem späteren Turniersieger Turbine Potsdam. Großen Anteil am erfolgreichen Turnierverlauf der Rheinländerinnen hatten auch die beiden Leverkusener Torhüterinnen, von denen Lisa Schmitz als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet wurde. Bayers Nummer 1 steht auch in der 1. Liga zwischen den Pfosten, in der Leverkusen mit zwölf Zählern auf dem siebten Platz steht.

Viertelfinalgegner Essen mit bester Torschützin

Einen Platz davor, ebenfalls mit zwölf Punkten, rangiert die SGS Essen. In der Bundesliga hat sich die Mannschaft in den vergangenen Jahren etabliert und wusste in der Magdeburger GETEC-Arena ebenso wie 1899 und Leverkusen zu überzeugen. Durch die Gruppenphase marschierte Essen mit drei Siegen – war bereits Geheimfavorit. Dann kam das Aus im Viertelfinale gegen die ebenfalls starke TSG, die sich in einer offenen Partie in der letzten Spielminute mit 1:0 durchsetze. Sehenswert war die Spielweise des Teams um Trainer Marcus Höger dennoch und aus einem guten Team stach Linda Dallmann hervor, die mit vier Treffern beste Torschützin des Hallenpokals wurde.

Drei Mannschaften haben ihre Hallenqualitäten beim DFB-Hallenpokal unter Beweis gestellt, aber auch das restliche Teilnehmerfeld verspricht guten Fußball. Das Feld der vier Bundesligisten wird vom VfL Sindelfingen komplettiert. Mit dem SC Sand ist der Spitzenreiter der 2. Bundesliga Süd dabei. Außerdem nehmen der 1. FFC Niederkirchen sowie der TSV Crailsheim aus der 2. Liga teil. Spitzenfußball gibt es auch aus der Schweiz. Der FC Zürich, diesjähriger Champions-League-Teilnehmer, reist an. Die zwei Erstplatzierten des Regio-Cups, der einen Tag früher stattfindet, vervollständigen die zehn Teams.

Die TSG, letztjähriger Turniersieger, möchte den Titel natürlich verteidigen. Gegen die starke Konkurrenz nicht einfach, aber möglich. Mit den Worten von 1899-Coach Jürgen Ehrmann: "Wenn wir antreten, wollen wir auch immer gewinnen."

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