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PROFIS
30.11.2013

Stimmen zum Spiel gegen Werder Bremen

So äußerten sich die Beteiligten nach dem 4:4 der TSG gegen Werder Bremen.

Markus Gisdol: Es nervt langsam! Wir machen 43 Minuten ein tolles Spiel, dann kriegen wir einen Handelfmeter und ein Abseitstor gegen uns zum 2:2, wo es 4:0 zur Halbzeit stehen müsste. Dennoch hat die Mannschaft das gut weggesteckt und wieder zwei Tore draufgepackt. Dann werden wir nachlässiger, kriegen das 3:4 und es passt einfach, dass der letzte Ball dann dem Gegner vor die Füße fällt. Ich glaube wir schaffen es im Jahr 2013 nicht, ein normales Spiel abzuliefern. Das freut zwar die Besucher, aber für uns könnte es mal ein bisschen ruhiger zu gehen.

Robin Dutt: Die Zuschauer hatten sicher ihren Spaß, wir als Trainer mussten uns aber mehrmals die Haare raufen. Defensiv hatten wir große Probleme, wie schon seit Wochen. Die Mannschaft hat aber eine ganz tolle Moral. Auch heute sind wir zwei Mal zurückgekommen. Die Jungs glauben mittlerweile daran, dass bis zur letzten Minute immer alles drin ist. Der Punkt war sehr wichtig für uns. Alles andere besprechen wir intern.


Kai Herdling: Ich muss mir das Spiel selbst erst noch einmal anschauen, im Moment weiß ich noch nicht, wie das so ausgehen konnte. Wir hätten das heute gewinnen müssen. Es tut weh, da nur mit einem Punkt rauszugehen. Wir verschenken einen klaren Sieg, die drei Punkte hätten sehr gut getan. Ob man da selbst trifft oder nicht, interessiert am Ende niemanden.

Andreas Beck: Vor allem zu Hause ist es sehr schwer, Woche für Woche dieses Déjà -vu zu erleben, dass wir die Führung nicht halten können. In der Tabelle bringt uns das zwar nichts, aber was die Art und Weise unseres Spiels angeht, war es wieder ein Schritt nach vorne. Wir haben heute wieder Tugenden gezeigt, die wichtig sind. Dennoch waren wir die überlegene Mannschaft, vier Tore müssen da einfach reichen. Wir müssen auch mal auf Zeit spielen und das Ding sauber zu Ende bringen. Die Stimmung ist jetzt natürlich gedrückt. Wir müssen den Fokus jetzt aber schnell wieder nach vorne legen, mit Schalke haben wir am Dienstag ein Brett vor uns.

Philipp Bargfrede: Ich freue mich natürlich, dass ich getroffen habe. Vor allem nach so einer langen Verletzungspause ist das noch schöner. Dass wir immer wieder zurück kommen, zeigt die Moral der Mannschaft. Auf der anderen Seite müssen wir uns auch mal selbst am Schopf packen, dass wir überhaupt immer erst in diese Situation kommen und nicht selbst in Führung gehen.

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