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08.11.2013

Fabian Lustenberger: "Muss mehr mit dem Schiedsrichter reden"

Fabian Lustenberger führt Hertha BSC seit Beginn der Saison als Kapitän aufs Feld. achtzehn99.de hat sich mit dem Schweizer vor der Partie der TSG gegen die Berliner am Samstag, 9. November, 15.30 Uhr, in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena über Müdigkeit, die Schweizer "Nati", das Kapitänsamt und natürlich die Begegnung am Wochenende unterhalten.

Hallo Fabian, du hast alle elf Bundesliga-Spiele über 90 Minuten bestritten. Noch sechs Spiele bis zur Winterpause. Spürst du eine gewisse Müdigkeit?

Fabian Lustenberger: Nein, absolut nicht. Wir haben in der Vorbereitung die Grundlagen für eine lange Saison geschaffen und arbeiten auch Woche für Woche sehr akribisch im Training.

Aktuell belegt ihr Platz sieben in der Tabelle – als Aufsteiger seid ihr damit doch sicherlich mehr als zufrieden, oder?

Lustenberger: Das ist eine Momentaufnahme. Wir sind Aufsteiger, haben uns schnell an die Bundesliga gewöhnt und können mit unseren Leistungen zufrieden sein. In dem einen oder anderen Spiel wäre sogar noch mehr drin gewesen. Am Ende der Saison zählt allerdings nur der Klassenerhalt.

Seit Saisonbeginn bist du zudem Kapitän in Berlin. Haben sich dein Auftreten auf dem Platz und deine Rolle innerhalb des Teams verändert?

Lustenberger: Nein, ich bin der gleiche Mensch wie zuvor auch. Ich versuche voran zu gehen und als Bindeglied zwischen Trainerteam und Mannschaft zu fungieren. Auf dem Platz muss ich vielleicht jetzt mehr mit dem Schiedsrichter reden (lacht).

Du bist Kapitän in der Bundesliga, die Schweiz ist für die WM 2014 qualifiziert. Wie groß ist deine Hoffnung auf den WM-Zug der "Nati" aufzuspringen?

Lustenberger: Ich freue mich, dass meine Landsleute die Qualifikation geschafft haben. Ich glaube, die WM ist für jeden Fußballer ein Traum. Ich versuche meine Leistungen bei Hertha BSC in der Bundesliga zu bringen, alles andere liegt nicht in meinen Händen.

Auswärts lief es bei euch bisher nicht so gut wie im heimischen Olympiastadion. Wie erklärst du dir das?

Lustenberger: Wenn wir eine Erklärung hätten, würden wir das auch ändern. Wir haben auswärts zwei von fünf Spielen verloren, eins davon in München bei der wohl besten Mannschaft in Europa, das andere in Wolfsburg. Die anderen Spiele gingen Unentschieden aus. In Hoffenheim haben wir die nächste Chance, den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren.

Du hast das Duell am Samstag angesprochen. Die TSG ist eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga. Was erwartest du von der Partie. Gibt es Spieler, auf die ihr besonders achten müsst?

Lustenberger: Nein, das wäre fatal. Es wird eine interessante Partie, Hoffenheim will mit Sicherheit nicht das zweite Spiel hintereinander zu Hause verlieren und wir wollen den ersten Auswärtssieg. Dass das schwer wird, steht außer Frage, aber unser Trainer Jos Luhukay wird sich sicherlich wieder eine Strategie überlegen.

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