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FRAUEN
01.11.2013

TSG-Frauen in Essen: "Entspannung gibt es nicht"

Die Länderspielpause ist vorbei, am kommenden Sonntag geht es für die 1899-Frauen in der Bundesliga weiter. Am siebten Spieltag sind die Kraichgauerinnen am 3. November um 14 Uhr bei der SGS Essen zu Gast. „Wir haben kleine Fortschritte gemacht, damit müssen wir jetzt weitermachen“, erklärt Trainer Jürgen Ehrmann vor der Partie.

Über die Pause zwischen dem vergangenen Spiel gegen den SC Freiburg und dem kommenden in Essen war das Trainerteam froh. Fünf Spielerinnen hatten mit kleineren oder größeren Blessuren zu kämpfen. Christine Schneider, Mana Iwabuchi, Leonie Pankratz und Fabienne Dongus stehen beim Auswärtsspiel in Nordrhein-Westfalen aber wieder zur Verfügung. Fraglich ist dagegen der Einsatz von Außenverteidigerin Lena Weiss. „Lena müssen wir wohl ersetzen“, so Ehrmann. Martina Moser, die mit der Schweizer Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Dänemark spielt (31.10.), wird erst am Wochenende wieder zur Mannschaft dazu stoßen, der Mannschaft in Essen aber zur Verfügung stehen.

Keine Entspannnungsphasen erlauben

Essen feiert in dieser Saison zehnjähriges Jubiläum. Der Verein spielt seit zehn Jahren in der Bundesliga, an die Top-Vereine konnte der Klub nie aufschließen, hat sich aber im Ligamittelfeld etabliert. „Das Spiel gegen Essen wird uns wieder alles abverlangen. Die Mannschaft ist zwar sehr jung, hat aber auch einige sehr erfahrene Bundesligaspielerinnen im Kader“, weiß Ehrmann. In der Liga weisen die Rheinländerinnen eine ausgeglichene Bilanz auf: zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen. Für die größte Überraschung sorgte die Mannschaft von Trainer Markus Högner im DFB-Pokal. Nach einem 0:2-Rückstand drehte Essen das Zweitrundenspiel gegen Turbine Potsdam, gewann 3:2 und schmiss den Favoriten damit aus dem Wettbewerb.

Einen „disziplinierten Gegner“ erwartet Trainer Ehrmann. Essen habe die Erfahrung, geduldig zu bleiben und auf Fehler zu warten, um dann schnell umzuschalten, so Ehrmann. Wichtig für sein Team sei, Fehler zu vermeiden und in der Defensive von Beginn an sicher zu stehen. „Entspannungsphasen gibt es in der 1. Liga nicht. Der Gegner ist sofort da und nutzt Unaufmerksamkeiten aus“, sagt Ehrmann mit der Erfahrung der vergangenen Spiele.

Über einen Punkt in Essen wäre der Trainer „glücklich“, denkt aber, dass dies durchaus möglich ist. Mittelfeldspielerin Christine Schneider sieht es ähnlich: „Wenn wir als Einheit agieren, mutig sind und uns etwas trauen, dann ist auch in Essen etwas für uns drin.“

Regionalligateam in Frankfurt

In Hochform präsentiert sich die zweite Mannschaft in der Regionalliga Süd. Sechs Siege und zwei Unentschieden lautet die beeindruckende Bilanz nach acht Spieltagen und die Mannschaft bekommt nicht genug. Am kommenden Sonntag, 3. November möchte Hoffenheim bei Eintracht Frankfurt nachlegen und die Tabellenführung ein weiteres Mal untermauern. Frankfurt belegt mit einem Spiel weniger als Hoffenheim momentan den vierten Platz. Trainer Siegfried Becker ist für die kommenden Partie optimistisch: „Wenn wir wieder so auftreten wie gegen Calden, können wir auch in Frankfurt drei Punkte holen.“

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