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CAMPUS
15.10.2013

Jens Rasiejewski: Zwei Jahre ohne Heimniederlage

Für Jens Rasiejewski ist es die dritte Spielzeit in Hoffenheim. Der U17-Trainer ist naturgemäß mit einem neuen Kader – 16 Spieler rückten aus der letztjährigen U16 auf, vier Externe kamen hinzu –, aber auch mit einem neuen Trainerteam ordentlich in die Saison 2013/14 gestartet.

Am Ende der abgelaufenen Runde stand für die B-Junioren in der Bundesliga Süd/Südwest ein guter fünfter Platz zu Buche. „Leider waren die Ergebnisse am Anfang etwas wechselhaft. Das Team hat etwas Zeit gebraucht, um sich zu stabilisieren, aber mit der Leistung in der Rückserie und der Endplatzierung können wir zufrieden sein.“ Bemerkenswert: Die U17 blieb zu Hause in 13 Spielen ungeschlagen und machte die Sportanlage Häuselgrund zu einer uneinnehmbaren Festung! Auch in den bisherigen vier Partien hielt diese Serie an, die letzte Heimniederlage einer Hoffenheimer U17 liegt schon zwei Jahre zurück.

Mit Matthias Becher ist auch ein neuer Co-Trainer zur Mannschaft gestoßen. Der 25-jährige Mannheimer kommt aus dem Hockey und hat einige Erfahrung im Nachwuchsbereich des Bundesligisten Mannheimer HC sowie in der Nationalmannschaft gesammelt. In der Akademie ist er kein Unbekannter, da er in den vergangenen zwei Jahren entscheidenden Anteil am Aufbau der Videoanalyse-Abteilung hatte. „Von Haus aus ist er aber eher Trainer“, so Rasiejewski. Bereits im Winter kam Romeo Wendler (44) hinzu. Der Kroate zeichnet für die Offensivabteilung verantwortlich und arbeitet in selber Funktion auch für die U16.

Der Tacho steht wieder bei null

Keine neuen Gesichter, aber neu in der U17 sind Torwart-Trainer Dominik Weber und Athletikcoach Stephan Kisling, die zuletzt im Förderzentrum aktiv waren. „Wir wollen Kontinuität in unsere Spielphilosophie reinbringen“, sagt Rasiejewski, der schon in den ersten Trainingstagen erkannt hat: „Es macht Spaß, mit diesen Jungs auf dem Platz zu stehen.“

„Diese Jungs“ – das ist der erfolgreiche 1997er Jahrgang, der in den vergangenen drei Jahren immer Meister in seiner Staffel wurde. „Eine homogene Mannschaft, die wir durch vier Neuzugänge optimal ergänzt haben“, freut sich der Coach. Mit Philipp Ochs und Benedikt Gimber stehen zwei Talente im Kader, die bereits in der Rückrunde 2012/13 Einsätze in der U17 hatten und sich auch in der Nationalmannschaft einen Namen gemacht haben.

Doch die Erfolge der Vergangenheit zählen nichts, der Tacho steht wieder bei null. Die Favoritenrolle in der Bundesliga Süd/Südwest sieht Rasiejewski bei anderen Teams, etwa dem VfB Stuttgart, dennoch hat es sich der Ex-Profi zum Ziel gesetzt, die Vorjahresplatzierung zu verbessern. „Die Jungs müssen sich die Anerkennung wieder neu verdienen. Wir wollen in erster Linie attraktiven Fußball zeigen und durch eine starke Mannschaftsleistung jeden einzelnen Spieler mitziehen.“

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