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PROFIS
06.08.2013

Kai Herdling: "In der Kabine fühlt man sich sofort wohl"

Kai Herdling hat sich in der Vorbereitung auf die Saison 2013/14 in den Bundesliga-Kader der TSG gespielt. Im Interview mit achtzehn99.de spricht der 29-Jährige über seinen Fallrückzieher im Pokal, über den kommenden Gegner Nürnberg, über sein bisher einziges Bundesliga-Spiel und die gute Stimmung in der Mannschaft.

Hallo Kai, du bist bei den Vorbereitungsspielen in Geislingen und Ketsch zum Profi-Kader gestoßen. Welche Hoffnung hast du dir zu diesem Zeitpunkt auf einen festen Kaderplatz gemacht?

Kai Herdling: Ganz ehrlich - keine Großen. Es ist ja eher untypsich, dass ein Spieler mit 29 Jahren noch einmal eine Chance in der Bundesliga bekommt.

Du hast wohl überzeugt. Was zeichnet den Fußballer Kai Herdling denn aus?

Kai Herdling: (lacht) Auch wenn ich als Fußballer bisher noch nicht so oft im Licht der Öffentlichkeit stand, habe ich eines gelernt. Antworte niemals auf diese Frage.

Du hast es gerade schon erwähnt, du bist 29 Jahre alt, wirst aber von vielen als Youngster bezeichnet. Wie passt das zusammen?

Kai Herdling: Das weiß ich auch nicht so genau. Im Verein kommen unter Markus Gisdol viele junge Spieler zum Einsatz. Vielleicht ziehen einige den Schluss, dass ich auch ein Junger sein muss, weil man mich in der breiten Öffentlichkeit nicht so kennt und ich keine Bundesliga-Erfahrung habe.

Ein wenig ja schon. In deinem Lebenslauf steht ein Spiel zu Buche...


Kai Herdling: Richtig. In der Saison 2009/10 habe ich unter Ralf Rangnick zirka 15 Minuten gegen Mainz 05 gespielt. Erinnerungen habe ich aber keine guten - wir haben das Spiel 0:1 verloren.

Zuletzt wurdest du im Pokal eingewechselt und hast zwei Mal getroffen. Das erste Tor war ein Fallrückzieher. Hast du schon einmal so getroffen?

Kai Herdling: Auf diesem Niveau bisher nicht. In der Oberliga habe ich aber schon mal einen Fallrückzieher im Tor untergebracht. Das ist natürlich jedes Mal etwas Besonderes.

Danach bist du ein wenig unglücklich auf deine recht Hand gefallen.

Kai Herdling: Ich habe schon seit einigen Wochen leichte Probleme am rechten Daumen und nach so einem Fallrückzieher landet man nie perfekt, aber es ist nichts passiert. Auf dem Platz stört mich das nicht.

Lass uns über den anstehenden Bundesliga-Auftakt reden. Nürnberg ist im Pokal überraschend ausgeschieden. Hat das einen Einfluss auf die Bundesliga-Partie?

Kai Herdling: Ich denke nicht. Wir tun gut daran, uns auf unsere Leistung und unseren Fußball zu konzentrieren. Wir werden in dieser Woche konsequent weiter arbeiten und uns punktgenau auf das Spiel gegen Nürnberg vorbereiten.


Was für ein Gefühl hast du denn, wenn du dich innerhalb der Mannschaft bewegst?

Kai Herdling: Ein sehr gutes. Obwohl wir noch gar nicht so lange in dieser Konstellation zusammen sind, ist eine sehr homogene Mannschaft entstanden, in der ein guter Spirit herrscht. Ich spiele ja schon ein wenig Fußball, aber das habe ich in dieser Form zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison selten erlebt. Wir haben eine sehr gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Wenn man in die Kabine kommt, fühlt man sich sofort wohl.

Hast du persönlich Ziele für die Saison?

Kai Herdling: Nein, überhaupt nicht. Ich genieße den Moment, haue mich im Training und in jeder Spielminute, die ich bekomme, voll rein. Was in zwei oder drei Monaten ist, darüber mache ich mir keine Gedanken.

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