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ALLGEMEIN
29.07.2013

TSG schlägt Liverpool beim „Super-Team“-Turnier in Liechtenstein

„Football is more“ – so lautet der Name einer Stiftung, die sich für die weltweite Unterstützung und Förderung benachteiligter Menschen einsetzt. Dabei geht es fast ausschließlich – wie der Name schon sagt – um die Einbeziehung von Fußball. Am vergangenen Wochenende organisierte „Football is more“ im Rahmen des Internationalen Swiss U16 Cups auch ein Turnier für Fußballer mit Behinderung, bei dem auch die TSG ein Team stellte und den zweiten Platz erreichte.

Für das Turnier, das im Liechtensteiner Ort Ruggell stattfand, wurde das Hoffenheimer Team mit Spielern aus verschiedenen Einrichtungen zusammengestellt. „Einige haben sich zum ersten Mal getroffen, aber die haben sich toll zusammengerauft und eine echte Mannschaftsleistung gezeigt“, berichtet Michael „Charly“ Mildenberger, Gründer und Vorsitzender des integrativen Fanclubs der TSG. Nach Begegnungen mit den sogenannten „Super Teams“ des FC Liverpool sowie FC Zürich trafen die Kraichgauer Fußballer mit Behinderung am Finaltag des Swiss U16 Cups erneut auf das englische Team und siegten mit 2:1. Dennoch reichte es in der Endabrechnung aufgrund der etwas besseren Tordifferenz zum Turniersieg für Liverpool.

„Die Spieler haben sich untereinander blendend verstanden und nach dem Schlusspfiff gab es spontan eine Sektdusche für alle mit anschließendem Trikottausch“, beschreibt Mildenberger die großartige Stimmung. Noch wichtiger als der Erfolg ist für Charly, dass überhaupt ein solches Event stattfindet: „Nur wer gegen den Ball tritt, bringt ihn auch ins Rollen!“ Ähnlich sah es auch Schirmherr Willi Lemke. Der ehemalige Manager von Werder Bremen formulierte es so: „Alle Teilnehmer sind Gewinner!“

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