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PROFIS
02.07.2013

Niklas Süle: „Ich will mich hier festbeißen!“

Auf dem Platz wirkt er wie ein alter Hase. Kaum zu glauben, dass der groß gewachsene Niklas Süle erst 17 Jahre alt ist. Seit Markus Gisdol das Traineramt in Hoffenheim übernommen hat, ist der Innenverteidiger mit dem Gardemaß (1,94 m) fester Bestandteil des Teams. achtzehn99.de sprach mit dem Mann aus dem eigenen Nachwuchs über den nächsten Karrieresprung, das besondere Erlebnis Relegation und seine Ziele bei der TSG.

Niklas, du bist fußballerisch rasend schnell bei den Profis angekommen. Woran liegt das aus deiner Sicht?

Ich habe ja schon mit 15 Jahren die ersten Trainingseinheiten bei den Profis absolviert und war eigentlich immer bei den älteren Jahrgängen im Einsatz. Was die Athletik und das Spielverständnis betrifft wurde ich so immer fürs nächste Level ausgebildet.


Aber der Sprung zu den Profis ist doch besonders oder?

Natürlich ist das hier nochmal ein anderes Niveau, aber je öfter ich mittrainiere, umso besser klappt das.


Erleichtert dir die Tatsache, dass so viele junge Spieler im Kader stehen, diese Entwicklung?

Auf jeden Fall. Ich freue mich auch, dass der Trainer uns hochgeholt hat und uns das Vertrauen schenkt. Aber ich glaube man sieht schon auch im Training, dass wir nicht nur jung sind, sondern auch Qualität vorhanden ist.


Erhältst du ein Feedback vom Trainer?

Ja, er nimmt mich dann zur Seite und sagt mir, wo ich mich noch verbessern kann und was er von mir erwartet. Ich merke dabei, dass er mich voranbringen will und das ist wichtig für mich.


In dem entscheidenden Relegationsspiel in Kaiserslautern wurdest du eingewechselt und hast dann ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Wie hast du das erlebt?

Es ist vielleicht nicht so aufgefallen, aber auf dem Betzenberg war ich aufgeregter als je zuvor. Die Einwechslung kam für mich unerwartet und dann noch 30 Minuten spielen zu dürfen, das war etwas ganz Besonderes. Ich habe versucht, mich voll und ganz auf das Spiel zu konzentrieren und die Nervosität und Anspannung haben mir vielleicht sogar geholfen, voll fokussiert zu sein.


Momentan sind sicher David Abraham und Jannik Vestergaard als Innenverteidiger einen Schritt weiter. Wo siehst du dich und welche Ziele setzt du dir?

David und Jannik sind natürlich viel länger im Geschäft und haben viel mehr Erfahrung. Aber ich denke, wenn ich im Training meine Leistung bringe, dann habe ich sicher auch eine Chance zu spielen. Ich will das bestmögliche aus der Saison herausholen, mein Level immer weiter steigern und mich hier festbeißen. Natürlich habe ich auch das Ziel, so viele Einsätze wie möglich zu haben und irgendwann mal Stammspieler zu sein.

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