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U23
25.05.2013

2:4 - U23 lässt zum Saisonausklang in Freiburg viele Chancen aus

Die U23 der TSG hat ihr letztes Saisonspiel in der Regionalliga Südwest beim SC Freiburg II mit 2:4 (1:1) verloren. In einer ansehnlichen Begegnung kam das Team der Trainer Otmar Rösch und Frank Fröhling zweimal zum Ausgleich, verpasste es aber im Anschluss, einige der zahlreichen Möglichkeiten in einen Führungstreffer umzumünzen. In der Schlussviertelstunde wurde dies von den Breisgauern bestraft.

Bereits in der ersten Hälfte hatten die Gäste gute Chancen - Eine davon vergab Yannick Thermann, der eine Hereingabe von Michael Gregoritsch nicht erfolgreich verwertete (23.). Auf der Gegenseite gingen die effizienten Freiburger in der 35. Minute in Führung, als Mohamed Gouaida TSG-Keeper Tim Paterok mit seinem Lupfer keine Chance ließ. Kurz vor der Pause gelang der TSG durch ein Eigentor durch Metzger das 1:1 (44.). Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste kalt erwischt, als Mounir Bouziane sich in der 49. Minute in den Strafraum durchtankte und zum 2:1 vollendete. Davon ließ sich die die TSG jedoch nicht beeindrucken. Bereits zwei Minuten später egalisierte Kevin Conrad den Freiburger Führungstreffer per Kopf (50.). Er war von Herdling mustergültig per Freistoßflanke bedient worden.

In der Folge ließen sowohl Gregoritsch (57.) als auch Herdling (61.) und der eingewechselte Seifedin Chabbi (70.) gute Gelegenheiten ungenutzt. Das rächte sich, als Freiburgs Marco Raimondo-Metzger in der 76. Minute nach einer Ecke das 2:3 aus TSG-Sicht köpfte. Auch danach war das Spiel für die Gäste noch nicht verloren. Beinahe wäre Chabbi der Ausgleich gelungen, er scheiterte mit seiner zweiten Gelegenheit jedoch am Freiburger Torhüter (86.). Zwei Minuten später markierte Freiburgs Oguzhan Tasli den Treffer zum 4:2-Endstand.

Gomminginger: "Sind angekommen, wo wir mit der Aufbauarbeit hin wollten"

Die Regionalliga-Saison der U23 endet mit einer negativen Note, schließlich stürzte „Hoffe zwo“ nach der Winterpause von einem Relegationsplatz auf den 9. Rang ab. Die Ursachen dafür sind jedoch die positiven Fakten: Nach einem Raketenstart mit drei 5:0-Siegen in Serie, die ligaweit für Furore sorgten, empfahlen sich nach und nach die Hoffenheimer Talente für höhere Aufgaben. Von den elf Spielern, die am 4. August 2012 in Mainz am ersten Spieltag in der Startelf standen, haben sieben im weiteren Rundenverlauf Bundesliga-Einsätze absolviert. Einige, wie etwa Andreas Ludwig oder Koen Casteels, gehören mittlerweile fest zum Profi-Kader. Und auch Trainer Frank Kramer schaffte – erst interimsmäßig in Hoffenheim, später in Fürth – den Sprung in die Eliteklasse. So darf es nicht verwundern, dass aufgrund vieler personeller Wechsel und kleiner Trainingsgruppen die Punkteausbeute unter dem Interimstrainergespann Frank Fröhling und Otmar Rösch nicht mehr ganz so üppig ausfiel. 34 Zählern aus der Hinrunde standen in der Rückserie nur noch 17 gegenüber.

Entsprechend nüchtern fällt das Fazit von Teammanager Thomas Gomminginger aus. „Es ist ein Erfolg für eine Ausbildungsmannschaft, dass nun endlich unter der Regie von Markus Gisdol eine höhere Anzahl von jungen, talentierten Spielern aus den eigenen Reihen in den Profikader aufrücken und ihre Chance erhalten. Es war aber gleichzeitig auch schmerzhaft zu verfolgen, wie der Teamerfolg einer in dieser Saison qualitativ sehr guten Regionalligamannschaft mit sportlichen Ambitionen Richtung 3. Liga darunter litt, dass zunehmend Spieler nicht mehr im Trainings- und Spielbetrieb der U23 zur Verfügung standen. Andererseits haben wir in unserer Arena Newcomer wie Jannik Vestergaard, Vincenzo Grifo, Stefan Thesker, Andreas Ludwig, Patrick Schorr oder Niklas Süle spielen sehen und sind letztlich da angekommen, wo wir mit der Aufbauarbeit der Akademie seit Jahren hinkommen wollten.“

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