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FRAUEN
21.04.2013

Frauen: Arbeitssieg gegen die Bayern

Am 18. Spieltag der 2. Bundesliga Süd hat 1899 Hoffenheim einen knappen Erfolg gefeiert. Im zweiten Heimspiel in Folge besiegten die Kraichgauerinnen die zweite Mannschaft des FC Bayern München mit 1:0 (1:0). Den Treffer des Tages erzielte Mana Iwabuchi nach einer knappen halben Stunde.

Im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen Würzburg nahm das Trainerteam keine Änderungen in der Startformation vor. Die Gastgeberinnen benötigten zehn Minuten Anlaufzeit bis sie ins Spiel kamen. Allerdings mussten die Spielerinnen von Beginn an feststellen, dass es gegen die Münchnerinnen keine leichte Aufgabe werden würde, drei Punkte einzufahren. Hoffenheim musste das Spiel machen, die Bayern standen sehr defensiv und erledigten ihr Abwehrarbeit sehr gut. Torchancen gab es in den ersten 20 Minuten nur sehr selten. Auf Seiten der Gäste prüfte Stephanie Wild TSG-Torhüterin Kristina Kober aus der Distanz, auf der Gegenseite fand die scharfe und flache Hereingabe von Iwabuchi keinen Abnehmer. Gästetrainerin Nathalie Bischof konnte mit den ersten 20 Minuten ihres Teams zufrieden sein und feuerte ihre Mannschaft an. Hoffenheim konnte aus dem Spiel heraus so gut wie keine Torchancen kreieren, eine Standardsituation, bei denen die TSG in den letzten Spielen oft für Gefahr sorgen konnte, brachte die Führung. Nach dem Freistoß von Stephanie Breitner tauchte Mana Iwabuchi allein am Elfmeterpunkt aus und schob den Ball zum 1:0 über die Linie (26.). Noch in der ersten Halbzeit hatte Hoffenheim gegen die weiterhin gut stehende Defensive der Münchnerinnen zwei Chancen, auf 2:0 zu erhöhen. Erst ging ein Lupfer von Martina Moser knapp übers Tor, dann glänzte FCB-Keeperin Nicole Maurer nach einer Direktabnahme von Madita Giehl nach einer Ecke.

Die zweite Halbzeit begann mit einer guten Möglichkeit für Moser. Theresa Betz steckte den Ball zur Schweizerin in die Schnittstelle der Abwehr durch. Moser war frei vor dem Tor, scheiterte aber an Maurer. Bei den wenigen Vorstößen der Gäste war Kristina Kober oder die Hoffenheimer Defensive zur Stelle. Nach einer Stunde brachte Trainer Jürgen Ehrmann mit Janina Meißner und Susanne Hartel zwei frische Offensivkräfte. Moser hatte eine weitere Chance, die Führung auszubauen, setzte ihren Versuch aber erneut knapp über das Tor. Die Bayern hatten noch eine gute Möglichkeit nach einem Freistoß aus 18 Metern, der aber von der Hoffenheimer Mauer abgefangen. Am Ende blieb es beim verdienten, wenn auch knappen 1:0-Erfolg. Trainer Ehrmann sprach nach der Partie von einem „Arbeitssieg.“ „Auch solche Spiele müsse man gewinnen“, so der Coach.

Der 1. FC Köln gewann ebenso knapp mit 2:1 beim Tabellenschlusslicht SV Bardenbach. In der Tabelle ändert sich damit nichts. Hoffenheim bleibt weiterhin mit zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei. Am kommenden Wochenende ist die TSG beim SC 07 Bad Neuenahr zu Gast.

Team II erkämpft einen Punkt, U17 siegt in Frankfurt

Die zweite Mannschaft von 1899 Hoffenheim hat in der Regionalliga Süd einen Punkt gewonnen. Beim FV Löchgau sicherte sich das Team ein 3:3 (0:1)-Unentschieden. Dabei lagen die Kraichgauerinnen nach knapp 70 Minuten mit 1:3 zurück. Neun Minuten vor dem Ende sorgte die eingewechselte Leonie Keilbach mit einem Doppelpack innerhalb von zwei Minuten (81., 82.) für den Ausgleich. Zuvor hatte Lina Bürger die TSG in der ersten Halbzeit in Führung gebracht (31. Minute). Löchgau drehte nach dem Seitenwechsel auf und erzielte drei Tore (50., 63., 67.). Durch den Punktgewinn klettert Hoffenheim wieder einen Platz nach oben und liegt mit einem Spiel weniger nun fünf Punkte hinter Spitzenreiter SV 67 Weinberg, das sich im Topspiel beim FFC Wacker München mit 2:1 durchsetzte.

Die U17-Juniorinnen feierten ihren zweiten Sieg in Folge in der B-Juniorinnen-Bundesliga. 1899 Hoffenheim setzte sich dabei bei Eintracht Frankfurt mit 2:0 (2:0) durch. Den Sieg machten die Hoffenheimerinnen aber erst in den Schlussminuten perfekt. Trainer Frank Fürniß war mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden, musste aber um den Sieg bangen, denn die Elf ließ beste Torchancen liegen. Erst der Kopfballtreffer von Sara Hemmer in der 76. Minute sorgte für die Wende. Eine Minute vor Schluss (79.) gelang Jannika Kowatzki noch das 2:0.

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