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01.03.2013

Marco Kurz: “Ich will die Bereitschaft gegen einen übermächtigen Gegner sehen!“

Am Sonntag (3. März, 15.30 Uhr) kommt es in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena zum Aufeinandertreffen David gegen Goliath. Auf der einen Seite die sich im Kampf um den Klassenerhalt befindliche TSG – auf der anderen Seite der zurzeit schier übermächtige FC Bayern München. Die Mannschaft von Jupp Heynckes kann aktuell mit 17 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund befreit aufspielen. Im Gegensatz zu den Kraichgauern, die als Liga-17. jeden Punkt benötigen, um den Relegationsplatz zurückzuerobern.

Eine interne Aussprache nach dem enttäuschenden Augsburg-Spiel fiel „deutlich“ aus, sagte Trainer Marco Kurz. Diese war „auch wichtiger als die Ansprache vor dem Spiel gegen die Bayern. Denn gegen die unangefochtene Nummer eins der Bundesliga, muss ich nicht motivieren.“ Die Startelf des Gegners, ist dabei nur nebensächlich. „Es ist nicht absehbar, wer letztlich spielt. Aber die Bayern haben einen unglaublichen Kader, da spielt es fast keine Rolle“, sagte der 1899-Trainer.

TSG-Profis zeigen sich selbstkritisch

Kurz, der neben den gelbgesperrten Andreas Beck und Eugen Polanski, auch auf den verletzten Matthieu Delpierre verzichten muss, zeigte sich in der heutigen Pressekonferenz dennoch zuversichtlich: „Vielleicht tut es der Mannschaft gut, wenn sie keinen Ergebnisdruck hat. Die Spieler waren unter der Woche sehr kritisch mit sich selbst.“ Nun will Kurz diese Geschlossenheit auch in einem Pflichtspiel sehen. „Mir geht es nicht um das Ergebnis. Ich erwarte, dass ein Team auf dem Platz steht. Wir werden vielleicht nicht spielerisch die gleichen Glanzpunkte setzen können wie die Bayern, aber die Bereitschaft und Leidenschaft gegen diesen doch übermächtigen Gegner muss zu sehen sein.“

Die Bayern, die sich durch den Pokalsieg gegen Borussia Dortmund am vergangenen Mittwoch noch mehr Selbstvertrauen geholt haben – Präsident Uli Hoeneß sprach von der Vorherrschaft in Deutschland, können wieder auf alle bewährten Kräfte zurückgreifen. Franck Ribéry ist nach seiner Sperre sicher wieder dabei. Zu erwarten ist, dass Jupp Heynckes erneut rotieren wird. Lediglich Holger Badstuber, der sich nach seinem Kreuzbandriss noch im Aufbau befindet, sowiedie grippegeschwächten Claudio Pizarro, Rafinha und Emre Can sind nicht einsetzbar.

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